Nicht lesbare Zeichen und Schäden
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In der Vorlage nicht lesbare Zeichen oder Wörter werden mit entsprechender Kodierung erfasst. Die Gründe für die Nichtlesbarkeit können sowohl Schäden am Textträger als auch unleserliche Schreibung sein.
Zu unterscheiden sind nicht lesbare Wörter von schwer lesbaren Wörtern, die mit einer unsicheren Lesart transkribiert werden können.
Kodierung
Nicht lesbare Zeichen oder Zeichenketten im Manuskript werden mit dem leeren Element
<gap/> ausgezeichnet. Im Attribut @unit wird das nicht
lesbare Segment näher bestimmt:
@reason gibt den Grund der Unleserlichkeit an: | Grund der Unleserlichkeit | Wert für @reason |
|---|---|
| Zerstörung/Verlust | lost |
| unleserlich | illegible |
| durch Überschreibung/Überzeichnung schwer leserlich | covered |
Sind Anzahl der Zeilen, Wörter etc. der Lücke bekannt, können Sie mit Hilfe von
@unit und @quantity notiert werden. Ansonsten entfallen sie
ersatzlos.
| Nicht lesebares Segment | Wert für @unit |
|---|---|
| Zeichen | chars |
| Zeilen | lines |
| Seiten | pages |
| Wörter | words |
Im Attribut @quantity wird die Anzahl der nicht lesbaren Zeichen, Zeilen etc.
notiert.
<gap reason="illegible" unit="words" quantity="3"/>a beaucoup baissé
Falls ein Zeichen (oder eine Zeichenkette) durchgestrichen ist und nicht entziffert werden
kann, wird es sowohl mit <del> kodiert als auch mit
<gap/>.
oft <del rendition="#s"><gap reason="illegible" unit="chars" quantity="5"/></del> dann wieder
Zerstörte oder verlorene Seiten werden einzeln erfasst:
<pb n="1r"/><gap reason="lost" unit="pages" quantity="1"/>
Hinweis: Ebenfalls mit <gap/> ausgezeichnet werden vorhandene, aber
leere Seiten sowie Auslassungen durch die HerausgeberInnen.