Foliierung und Paginierung
ediarum.BASE
Foliierung bzw. Paginierung, d. h. Folio- bzw. Seitenwechsel der Vorlage, werden verzeichnet. Dabei wird stets der Beginn des Folium bzw. der Seite gekennzeichnet, nicht das Ende. Falls online verfügbar kann im Foliowechsel ein Permalink zum entsprechenden Digitalisat des Folium gesetzt werden. Existiert in der Vorlage eine weitere Seiten- bzw. Blattzählung (etwa durch den Autor selbst vorgenommen), wird diese zusätzlich zur Foliierung notiert.
schleiermacher digital
Die Seitenwechsel (pagebreaks) des Manuskripts werden einzeln an den Stellen ihres Vorkommens annotiiert. Wenn eine Druckvorlage für die Textkonstitution wichtig ist, ist auch eine Kombination der Seitenwechsel von Manuskript und Druckvorlage möglich, z.B. wenn der Wortlaut einer Vorlesungsnachschrift sehr dicht an dem einer in der Forschung vielzitierten Druckausgabe liegt. Die Nummerierung der Seiten folgt der von Archivseite vorgenommenen Paginierung (1, 2, 3, 4...) oder Foliierung (1r, 1v, 2r, 2v...) des Manuskripts bzw. der entsprechenden Druckvorlage. Für die Fälle, in denen ein Faksimile für ein Manuskript vorliegt, werden die entsprechenden Digitalisate mit dem Seitenwechsel verlinkt (z.B. bei den Tageskalendern und Vorlesungsmanuskripten). Vor und nach dem Seitenwechsel wird ein Leerzeichen eingefügt.
In den Fällen, in denen die digitale Edition von einem gedruckten KGA-Band begleitet wird (Hybridedition), wird in der digitalen Edition zusätzlich die Seitenzählung der KGA-Druckbände integriert. Diese Pagebreaks werden allerdings nicht direkt in XML annotiert, sondern dafür werden die Processing Instructions aus der vom Verlag zurückgespielten Satzdatei herangezogen.
Bedienung - schleiermacher digital
In der Symbolleiste findet sich der entsprechende Button mit der Funktion Folio- und Seitenwechsel. Nach Auswahl erscheint ein Auswahlmenü, bei dem unterschieden werden kann:
- ein einfacher Seitenwechsel,
- ein einfacher Seitenwechsel mit Angabe der URL oder dem Dateinamen zum Faksimile,
- eine weitere Seiten- oder Blattzählung (bei der Kombination z.B. der Seitenwechsel von Manuskript und Druckzeuge).
Kodierung
Ein Foliowechsel bzw. Seitenwechsel in der Vorlage wird mit dem leeren
<pb/>-Element (pagebreak) gekennzeichnet. Das Attribut
@n enthält die Seiten- bzw. Foliozahl.
mich überhaupt in <pb n="17v"/>völliger Unkunde lässest
Ein Link zum Digitalisat wird im Attribut @facs (facsimile) notiert. Als
Link werden im Regelfall nur Permalinks der bestandshaltenden Institution (Archiv oder
Bibliothek) bzw. offizieller, übergeordneter Angebote (z. B. Gallica) verwendet.
<pb n="50r" facs="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001527100000099"/>
Weitere in der Vorlage enthaltene Seitenangaben werden mit dem Element
<fw> (forme work) kodiert, dessen Attribut @type
den Wert folNum aufweist.
<fw type="folNum">34</fw>
Alle Auszeichnungsvarianten sind DTABf-konform.
Kodierung - schleiermacher digital
Die Kodierung erfolgt durch das <pb>-Element, dem das Attribut
<n> für die Angabe des Wertes der Seiten- oder Blattnummer
beigefügt wird.
<p>Zwischen diesen zwei<pb n="1"/> Wörtern erfolgt ein Seitenwechsel.</p>
Wenn eine Faksimile mit dem Seitenwechsel verlinkt werden soll, muss zusätzlich ein Link zu
dem entsprechenden Digitalisat eingefügt werden, wofür das Attribut
<facs> verwendet wird, dem als Wert der Link oder ein
entsprechender Dateiname beigefügt wird, z.B.:
<p>Zwischen diesen zwei<pb n="2v" facs="BBAW_SN437_TK1808_2v.jpg"/> Wörtern erfolgt ein Seitenwechsel.</p>
Wenn die Seitenwechsel einer Druckausgabe als Referenz für die Seitenwechsel eines
Manuskripts angegeben werden sollen, erfolgt dieser aufgrund des Attributs
<ed>, das als Wert die ID erhält, die das entsprechende im
Werkregister hat, um beide Seitenwechsel unterscheiden zu können, z.B.:
<p>Zwischen <pb n="3"/>diesen zwei <pb n="5" ed="#d5e80"/> Wörtern erfolgt ein Seitenwechsel.</p>
Wenn auch die Seitenwechsel eines KGA-Druckbandes in die digitale Edition integriert werden sollen, werden dafür die Pagebreaks ausgelesen, die vom Satzbetrieb in den Processing Instructions der bearbeiteten XML-Datei angelegt werden, z.B.:
<p> ... wo Städte im Zustande der Bezauberung nur todte <?pagina pb n="128.1"/?> öde Mauern darbieten ... </p>
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In der digitalen Edition wird der Seitenwechsel im Text mit einem senkrechten Strich „|“ wiedergegeben. Auf der Höhe dieser Markierung wird ausgerückt am Rand des Textblocks die Folioangabe angezeigt.