Streichungen

ediarum.BASE

Gestrichener Text wird grundsätzlich – soweit lesbar – vollständig erfasst, samt aller Textphänomene wie Zeilenumbrüche, Auflösung von Abkürzungen, Normalisierungen und Herausgeberkorrekturen bzw. –ergänzungen. Die Streichung wird entsprechend ausgezeichnet.

schleiermacher digital

Ein durch den Autor oder die Autorin gestrichener Text wird mit der Angabe des vorhergehenden Lemmas übernommen.

Bedienung - schleiermacher digital

Für einfache Streichungen findet sich in der Toolbar die Funktion Streichung im Text durch den Autor, mit Angabe des vorhergehenden Lemmas. Nach Aktivierung dieser Funktion kann durch die Eingabeaufforderung per Drop-Down-Menü unterschieden werden, ob es sich um eine Tilgung durch Streichung, eine Tilgung durch Überschreibung des ursprünglichen Textes oder um eine Tilgung durch Radieren handelt.

Kodierung

Vom Autor bzw. von der Autorin im Manuskript gestrichene Wörter oder Wortteile werden mit dem Element <del> (deletion) ausgezeichnet. Das Attribut @rendition enthält nähere Angaben zur Art der Streichung.
Art der Streichung Wert für @rendition
ursprünglicher Text überschrieben #ow
Textstelle durchgestrichen #s
radiert #erased
so beug' ich mich <del rendition="#s">ehrfurchtsvoll</del>; wenn ich

Kodierung - schleiermacher digital

Die Kodierung einer Texttilgung erfolgt mit dem <del>-Element, während die Art der Streichung durch das Attribut <rendition> bezeichnet wird, wobei der Wert <#s> für eine einfache Streichung, der Wert <#ow> für eine Tilgung durch Überschreibung und der Wert <#erased> für eine Tilgung durch Radieren verwendet wird. Das vorhergehende Lemma wird durch das Attribut <prev> annotiert, z.B.:

<del rendition="#ow" prev="und">wurde</del>
<del rendition="#s" prev="und">wurde</del>
<del rendition="#erased" prev="und">wurde</del>