15. September 1808

Schleiermacher gibt dem Kronprinzen „Lektionen“.

15. Januar 1809

Schleiermacher predigt laut Tageskalender vormittags in der Domkirche (Röm 13,1–5) „Über das rechte Verhältnis des Christen zu seiner Obrigkeit.“KGA III/4, S. 3–15, Erstdruck 1809 bei Reimer, zur Rezeption vgl. auch KGA III/4, S. XVII f. [Schließen] Schleiermacher verschickte, wie aus dem Briefwechsel hervorgeht, die Predigt mehrfach, kommentierte und erhielt Rückmeldungen, so z.B. von seiner Braut am 5.3.1809: „Deine Predigt ist ganz herrlich nur werden sie aber keine Ungebildeten verstanden haben. Ich wüßte gar nicht lieber Ernst wie es einen Gegenstand geben könnte der mich nicht interessirte Du hattest also sehr Recht zu glauben daß ich mich hinein lesen würde“.Brief 3123, 57–61, KGA V/11. Zur Rezeption vgl. auch KGA III/4, S. XVII f. [Schließen] Auch sein Freund Henrich Steffens meldete am 11.4.1809: „Deine Rede habe ich erhalten, und wir haben sie mit vieler Freude gelesen. Es war mir sehr lieb über einen Gegenstand, den man immer, man kann es wohl sagen, umgieng – wenigstens nie den wahren innern Kern berührte, klare und bestimmte Worte zu vernehmen –“.Brief 3205, 42–45, KGA V/11. [Schließen]

Juli. Ende 1809

Schleiermacher notiert im Tageskalender „viel Schmerzen“.

15. Oktober 1810

Beginn der Vorlesungen an der Berliner Universität.

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1808 bis 1810, erarbeitet von Sarah Schmidt. In: schleiermacher digital / Chronologie. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/chronologie/index.xql

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