Dezember 1793

Schleiermacher klagt in einem Brief an Stubenrauch über Disziplinschwierigkeiten.

Dezember 1795

Unter mehreren ihm angebotenen Stellen entscheidet sich Schleiermacher für die des reformierten Predigers an der Berliner Charité.

Dezember 1798

Schleiermacher gesteht der Schwester seine Neigung zu Eleonore Grunow, der Frau des Predigers am Berliner Invalidenhaus August Christian Wilhelm Grunow.Vgl. Brief 550, 62f; Grunow dürfte dadurch in Kontakt mit Schleiermacher gekommen sein, dass dieser, seiner Instruktion gemäß, für die reformierten Insassen des Invalidenhauses zuständig war [Schließen]

1. December 1799

Schleiermacher kündigt seinem Verleger J. C. P. Spener an, er werde morgen den Rest des Manuskripts der „Monologen“ erhalten; er denkt zugleich schon wieder an die Weiterarbeitan der projektierten Siedlungsgeschichte Neuhollands (Australiens).Vgl. Brief 742; tatsächlich schickte Schleiermacher am folgenden Tag mit Brief 744 „das Ende“ der „Monologen“ [Schließen] In den nächsten Tagen wendet sich Schleiermacher wieder diesem Projekt zu und erbittet dafür Stellungnahmen und Materialien von Spener.Vgl. Briefe 746 und 747 [Schließen]

Anfang Dezember 1799

Schleiermacher spricht sich gegen die Aufnahme von Friedrich von Hardenbergs (Novalis) Aufsatz „Die Christenheit oder Europa“ ins „Athenaeum“ aus und kritisiert besonders die darin vorgetragene Apologie des Papsttums.Vgl. Brief 751, 10–19; tatsächlich wurde, wie aus dieser Briefstelle hervorgeht, der Aufsatz – ebenso wie F. W. J. Schellings „Epikurisch Glaubensbekenntnis Heinz Widerborsts“ – auf Anraten Goethes nicht gedruckt und erschien erst postum. [Schließen]

Dezember 1801

Schleiermacher trifft im Dezember 1801 oder Januar 1802 durch Zufall August Ludwig Hülsen bei A. W. Schlegel.Vgl. Brief 1148, 54–84 [Schließen]

1. December 1803

Friedrich Frommann schickt Schleiermacher die bisher zurückbehaltenen Manuskripte der Platon-Übersetzung.Vgl. Brief 1607 [Schließen]

1. December 1805

Schleiermacher berichtet, dass die Schulkirche für den akademischen Gottesdienst wieder hergerichtet und die – noch reperaturbedürftige – Orgel eingetroffen sei; vor dem Frühjahr rechne er jedoch nicht mit der Eröffnung des Gottesdienstes.Vgl. Brief 2081, 71–73 [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1808 bis 1811, erarbeitet von Sarah Schmidt und Holden Kelm. In: schleiermacher digital / Chronologie. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/S1120194

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