18. April 1802

Gegenüber dem Verleger Friedrich Frommann erklärt Schleiermacher sich bereit, bis zum Herbst weitere Platon-Dialoge zu übersetzen ( „Theaitetos“, „Sophistes“ und „Politikos“) und bis zum Jahresende auch den „Kratylos“ und ggf. den „Gorgias“ zu übernehmen.Vgl. Brief *1215 [Schließen]

18. April 1804

F.S.G. Sack teilt Schleiermacher vertraulich mit, dass der Kabinettsrat Beyme dafür eintrete, ihn als Professor der Theologie und Universitätsprediger nach Halle zu berufen, er rät ihm, sich in dieser Angelegenheit an Beyme zu wenden.Vgl. Brief 1715, 12–30 [Schließen]

18. April 1807

Adolph Müller berichtet, er habe „den Abend in einer allerliebsten kleinen Gesellschaft bei Wucherer’s mit Schleiermacher zugebracht. Es ist gar nicht zu beschreiben wie reizende Gesellschaften hier gebildet sind, und Schleiermacher hat nicht wenig dazu beigetragen, obgleich er selbst den Grund davon in den Leuten suchen möchte. Es muß freilich wohl immer gleich reichlich vorhanden sein: der Stoff, der belebt werden soll, und das Leben, das ihn anhauchen will. Er sagte neulich einmal, er glaube nicht, daß noch an irgend einem Ort so viele ganz eigenthümliche Frauenzimmer zu finden seien, wie hier.“Müller: Briefe von der Universität, S. 369 [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1808 bis 1811, erarbeitet von Sarah Schmidt und Holden Kelm. In: schleiermacher digital / Chronologie. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/S1120194

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