14. Januar 1802

Henriette Herz berichtet von Verstimmungen zwischen Schleiermacher und Friedrich Schlegel.„Schleier hat wenig Freude von Schlegel und es verstimmt ihn sehr, daß er so wenig von ihm hat. Sie können denken, daß ich zu delikat bin, mit ihm darüber zu sprechen, er sagte mir aber etwas davon und das übrige sah ich. [...] Was soll ich denn sagen, wenn Sie durch Schlegel zu verlieren glauben? bin ich nicht viel weniger als Sie dem Geiste nach? Und da nur ist Schlegel uns überlegen; in allem übrigen stehen wir gleich mit ihm, wenn nicht höher, und das erkennt und fühlt Schleier“ (an Ehrenfried von Willich; Schleiermacher und seine Lieben, S. 25). [Schließen]

14. Januar 1811

In einem Brief an Alexander Graf zu Dohna-Schlobitten berichtet Schleiermacher über seine familiären Verhältnisse, die sich nach dem Einzug in das Haus in der Kanonierstraße 4 vor knapp zwei Jahren durch die Geburt seiner Tochter Clara Elisabeth noch einmal verändert hatten, Clara gedeihe gut, seine Frau Henriette sei nach der Geburt noch etwas angegriffen, aber insgesamt wohl auf.Brief 3574, 47–48, KGA V/12 [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1768 bis 1814. In: schleiermacher digital / Chronologie, hg. v. den Schleiermacher-Forschungsprojekten. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/chronologie (Stand: 26.7.2022)

Chronologie

Die Chronologie erschließt und kommentiert das Leben und Werk Schleiermachers und ist derzeit für die Jahre 1768 bis 1814 verfügbar. Neben den nach Datum sortierten Chronologien einzelner Jahre können kurze Jahresüberblicke über die obere Menüleiste aufgerufen werden. Die Jahrgänge 1768–1795 und 1796–1807 sind als zusammenhängende Überblicke gegeben, ab dem Jahr 1808 bis zum Jahr 1811 existiert für jedes Jahr ein separater Jahresüberblick.


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