6. Februar 1811

Als Quartalsbeitrag für die Singakademie notiert sich Schleiermacher in den ökonomischen Notizen seines Tageskalenders Ausgaben in Höhe von 4 Rth. und 12 Sgr.

8. Februar 1811

In seiner ersten Sitzung ernannte das neu konstituierte Kirchenvorstandskollegium der Dreifaltigkeitskirche Schleiermacher u.a. zu den Verantwortlichen für die Orgelreparatur und die Instandsetzung der Kirche.Vgl. Kurt Nowak: Schleiermachers Leben, Göttingen 2001, S. 211 [Schließen]

9. Februar 1811

Philipp Konrad Marheineke, den Schleiermacher für eine Professur an der Berliner Universität gewinnen konnte, schreibt diesem über die Vorbereitungen seiner Vorlesungen und die Fortschritte seines Umzugs nach Berlin, wo er ab 1811 zunächst vor allem Kirchen- und Dogmengeschichte lehrte. In den 1820er Jahren sollte Marheineke sich der Schule Hegels anschließen.Vgl. Brief 3591, 18–57, KGA V/12 [Schließen]

18. Februar 1811

Im Beisein der Familie tauft Schleiermacher das erste gemeinsame Kind Clara Elisabeth in seinem Pfarrhaus in der Kanonierstraße 4. Seine Schwester Charlotte wurde auf Bitten des Bruders Patin, wobei sie bei der Taufe nicht anwesend sein konnte.Vgl. Brief 3593, KGA V/12 [Schließen] Schleiermachers Taufrede wird im Magazin für Prediger (1811) veröffentlicht.

19. Februar 1811

Schleiermacher besucht das Oratorium „Judas Maccabaeus“ von Georg Friedrich Händel, laut Tageskalender für 1 Rth. Eintritt.

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1811, erarbeitet von Holden Kelm. In: schleiermacher digital / Chronologie. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/S1120194?jahr=1811

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