1. January 1803

Predigt über Prediger 1,4.SN 55, Bl. 3 [Schließen]

2. January 1803

Predigt über 2. Chronik 1, 10.SN 55, Bl. 4 [Schließen]

9. January 1803

Predigt über Römerbrief 12, 2.SN 55, Bl. 4 [Schließen]

19. January 1803

F.S.G. Sack, der als Zensor das Manuskript der „Grundlinien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre“ zu lesen hatte, beklagt sich bei Schleiermacher über die kleine, fast unleserliche Schrift.Vgl. Brief 1423, 33–41 [Schließen]

25. January 1803

Schleiermacher schlägt G.A. Reimer eine symbolische Vignette für die „Kritik der Moral“ vor.Vgl. Brief 1426, 6–13 [Schließen]

23. January 1803

Predigt über Psalm 8, 5–7.SN 52 [Schließen]

Januar 1803

Schleiermacher konsultiert den Bruder seines Studienfreundes, den Danziger Arzt Christian Georg Ludwig Duisburg, da er eine schwerwiegende Erkrankung befürchtet.Vgl. Brief 1431 [Schließen]

Gegen Ende Januar 1803

Eleonore Grunow teilt mit dass sie im Begriff sei, sich eine eigene Wohnung zu suchen, um sich von ihrem Mann zu trennen.Vgl. Brief *1432 [Schließen]

23. February 1803

Reimer übersendet die Bogen B und C der „Kritik der Moral“.Vgl. Brief 1439, 33–36 [Schließen]

28. February 1803

G.L. Spalding schickt Schleiermacher ein diesem gewidmetes Gedicht („An einen edlen Denker“).Vgl. Brief 1441, 151ff [Schließen]

Februar 1803

Predigt in Stemnitz über Psalm 19,13.SN 52 [Schließen]

Anfang März 1803

Schleiermacher berichtet Reimer, dass die Arbeit an der „Kritik der Moral“ nicht wie gewünscht vorangehe, da er um Eleonore Grunow wegen ihrer beabsichtigten Trennung von ihrem Mann in Sorge sei.Vgl. Brief 1446 [Schließen]

Erste Märzhälfte 1803

Eleonore Grunow bittet Schleiermacher, Briefe nicht mehr direkt an sie zu adressieren;Vgl. Brief *1450 [Schließen] Schleiermacher fügt sich trotz erheblicher Bedenken und kann erst durch ein erläuternden Brief Eleonores beruhigt werden.Briefe 1451.*1452.1453 [Schließen]

Mitte März 1803

Schleiermacher fasst den Plan zu einer Reise nach Rügen.Vgl. Brief 1455, 21–33 [Schließen] Er zieht Reimer ins Vertrauen, der sich nach den Modalitäten und rechtlichen Folgen der Scheidung Eleonore Grunows von ihrem Mann erkundigen soll.Brief 1456 [Schließen]

20. March 1803

Reimer bietet Schleiermacher finanzielle Unterstützung für die geplante Reise nach Rügen an.Brief 1459, 46–57 [Schließen]

26. bis 27. März 1803

Schleiermacher unternimmt eine Reise, um einen Stapellauf zu sehen.Vgl. Brief 1461, 23–25 [Schließen]

Ende März 1803

Eleonore Grunow entschließt sich, bei ihrem Mann zu bleiben und das Verhältnis zu Schleiermacher zu beenden.Vgl. Brief *1463; vgl. Brief 1468, 19–71 [Schließen]

1. April 1803

Schleiermacher schreibt Ehrenfried von Willich, er wolle sich nach dem Scheitern seiner Hoffnungen, Eleonore Grunow ehelichen zu können, am liebsten einer befreundeten Familie anschließen und dort bei der Erziehung der Kinder mitwirken.Vgl. Brief 1468, 72–80 [Schließen]

25. April 1803

Lucie Eichmann teilt Schleiermacher mit, dass er als Pate ihres Sohnes Maximilian eingetragen worden sei.Vgl. Brief 1480, 29–33 [Schließen]

Ende April 1803

Schleiermacher schickt das Manuskript des zweiten Buches der „Kritik der Moral“ („Grundlinien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre“) an Reimer.Vgl. Brief 1485 [Schließen]

5. May 1803

F. Schlegel legt das Projekt der Platon-Übersetzung in Schleiermachers Hand und überläßt es ihm, es ggf. allein fortzuführen.Vgl. Brief 1490, 23–103 [Schließen]

Mai 1803

Amtsreise, wohl zum Besuch der Filialgemeinden.Vgl. Briefe 1485, 3–5 und 1494, 1f ; nach dem erstgenannten Brief von Ende April mit der Ankündigung der Reise hat Schleiermacher mit Sicherheit erst wieder am 28.5. aus Stolp geschrieben (Brief *1492). [Schließen]

3. June 1803

Schleiermacher äußert sich empört über eine Rezension seiner „Predigten“ in der von Nicolai herausgegebenen „Neuen Allgemeinen Deutschen Bibliothek“,Vgl. Brief 1495, 33–42 [Schließen] in der ihm Fichtianismus vorgeworfen wird.Vgl. den Sachapparat zu Brief 1497, 8–12 [Schließen]

15. June 1803

Schleiermacher teilt Ehrenfried von Willich mit, dass er für dieses Jahr den Plan einer Reise nach Rügen aufgeben müsse. Zugleich klagt er über Brustschmerzen.Brief 1501, 2–26 [Schließen]

20. June 1803

Reimer berichtet, dass Frommann sich von dem Verlag der Platon-Übersetzung ganz zurückziehen wolle; Reimer erklärt sich bereit, das Projekt mit Schleiermacher als Übersetzer zu übernehmen.Vgl. Brief 1503, 7–40 [Schließen]

21. June 1803

In einem Brief an Henriette Herz klagt Schleiermacher über seine schlechte Gesundheit; seit 14 Tagen sei er deswegen über den ersten Abschnitt des dritten Buches der „Kritik der Moral“ nicht hinausgekommen und verbringe, um sich abzulenken, viel Zeit auf der Ressource, wo er beim Spiel viel Geld verliere.Vgl. Brief 1506, 56–67 [Schließen] Er beklagt sein schlechtes Hauswesen in Stolp und äußert den Wunsch, seine älteste Halbschwester Nanny zur Führung des Haushaltes zu sich zu holen. Er plant Dialoge, Novellen und eine Komödie auf Fichte.Vgl. Brief 1506, Zeile 86–92 [Schließen]

23. June 1803

Gegenüber Reimer äußert Schleiermacher seine Freude über dessen Bereitschaft, den Verlag der Platon-Übersetzung zu übernehmen, hat jedoch Bedenken wegen des hohen finanziellen Risikos. Da er seit der Rückkunft von seiner Amtsreise (Ende Mai) nicht einen schmerzfreien Tag gehabt habe, stocke die Arbeit an der „Kritik der Moral“.Vgl. Brief 1507, 16–100 [Schließen]

Vor Juli 1803

Schleiermacher äußert in einem Brief an den Grafen Alexander zu Dohna den Wunsch, in Königsberg eine mit einer Predigerstelle verbundene philosophische Professur zu erhalten, wobei er sich auf philologische Kollegien sowie praktische und antike Philosophie beschränken und die ersten Jahre nicht in die aktuellen Diskussionen über spekulative Fragen eingreifen werde.Vgl. Brief 1496, 27–43 [Schließen]

1. bis 6. Juli 1803

Amtsreise nach Westpreußen.Brief 1496, 19f [Schließen]

6. July 1803

Reimer bietet für die Platon-Übersetzung und für die „Kritik der Moral“ ein Bogenhonorar von 5 Reichstalern an.Vgl. Brief 1511, 7–24 [Schließen]

16. July 1803

Predigt über Psalm 32,5.SN 52 [Schließen]

17. July 1803

Predigt über Psalm 12,2.SN 52 [Schließen]

21. July 1803

Frommann teilt mit, dass er von dem Verlag der Platon-Übersetzung zurücktrete und Schleiermacher Manuskripte zurücksenden werde, sobald F. Schlegel seine Schulden beim Verlag beglichen habe.Vgl. Brief 1517 [Schließen]

25. July 1803

In einem Brief an Schleiermacher übt A.W. Schlegel, der die Korrektur der „Kritik der Moral“ liest, Kritik an der Behandlung Fichtes und Kants in diesem Buch.Vgl. Brief 1518, 39–49 [Schließen]

26. July 1803

Schleiermacher berichtet Henriette Herz, dass er einen Badeaufenthalt in Stolpmünde wegen gesundheitlicher Probleme abbrechen musste.Vgl. Brief 1520, 2–14 [Schließen]

30. July 1803

Schleiermacher berichtet, dass er die Ankündigung der Platon-Übersetzung geschrieben habe und sie Spalding zuschicken wolle.Vgl. Brief 1520, 21–23 [Schließen]

31. July 1803

Predigt über Psalm 14, 1.SN 52 [Schließen]

7. August 1803

Predigt in Rügenwalde über Römerbrief 8, 7.SN 52 [Schließen]

10. August 1803

Schleiermacher schickt ein Exemplar der „Monologen“ mit einem aus diesem Anlass verfassten Gedicht an Charlotte von Kathen.Vgl. Brief 1526 [Schließen]

13. August 1803

In einem Brief an Frommann verpflichtet sich Schleiermacher, seinen Anteil an dem an F. Schlegel gezahlten Honorarvorschuß für die Platon-Übersetzung zurückzuerstatten.Vgl. Brief *1533 [Schließen]

20. August 1803

Schleiermacher nimmt den Briefwechsel mit Eleonore Grunow wieder auf; in seinem Brief kündigt er den bevorstehenden Abschluss der „Kritik der Moral“ an.Vgl. Brief 1534 [Schließen] Am gleichen Tag schickt er das restliche Manuskript an Reimer.Vgl. Brief 1535 [Schließen]

21. August 1803

Predigt über Psalm 34, 2f.SN 52 [Schließen]

26. August 1803

G.L. Spalding berichtet von vergeblichen Bemühungen, Schleiermacher den Ruf auf eine vakante Hofpredigerstelle in Potsdam zu verschaffen. Er fragt, ob Schleiermacher auch an der Stelle des Waisenhauspredigers in Potsdam Interesse hätte.Vgl. Brief 1537, 2–17 [Schließen]

Anfang September 1803

Schleiermacher kündigt Reimer den Beginn der Vorarbeiten für die Platon-Übersetzung an.Vgl. Brief 1542, 2–18 [Schließen]

September 1803

Schleiermacher berichtet Henriette Herz, dass er heute den Schluss der „Kritik der Moral“ schreiben wolle, den er im Kopfe schon fertig gehabt, dann aber wieder vergessen habe.Vgl. Brief 1543, 16–24 [Schließen]

4. September 1803

Predigt über Römerbrief 8,7.SN 52 [Schließen]

Anfang September 1803

Schleiermacher kündigt Reimer die Schrift „Zwei unvorgreifliche Gutachten“ an; das erste Gutachten habe er bereits vor einiger Zeit geschrieben und jetzt umgearbeitet. Er möchte das Manuskript über Spalding schicken und wünscht, die Schrift anonym zu veröffentlichen.Vgl. Brief 1545, 15–33 [Schließen]

11. September 1803

Predigt über Psalm 33,9.SN 52 [Schließen]

18. September 1803

Predigt über Psalm 12,4.SN 52 [Schließen] G.L. Spalding bestätigt den Empfang des Manuskripts der „Unvorgreiflichen Gutachten“.Vgl. Brief 1557, 4f [Schließen]

20. bis 27. September 1803

Amtsreise nach Westpreußen.Vgl. Brief 1560, 2f; nach Brief 1531, 41–43 (KGA V/6) sollte die Reise vom 20. bis 30. September dauern; tatsächlich war Schleiermacher schon am 27. September zurück in Stolp (Brief 1566) [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1803, erarbeitet von Sarah Schmidt. In: schleiermacher digital / Chronologie. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/S1120194?jahr=1803

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