6. May 1793

Endgültiges Zerwürfnis mit dem Grafen, der ihn aufgrund schwerwiegender Differenzen in den Erziehungsgrundsätzen entläßt. Suche nach einem neuen Wirkungskreis. Durch Vermittlung F.S.G. Sacks erhält Schleiermacher in Berlin eine Stelle am Gedikeschen Seminar für gelehrte Schulen.

Um den 20. Mai 1793

Abreise aus Schlobitten. 14 Tage bleibt Schleiermacher bei dem befreundeten Prediger Bornemann in Schlodien und besucht anschließend für eine Woche seine Verwandten in Landsberg, wo sein Onkel, der Prediger Schumann, die Absicht äußert, ihn als Hilfsprediger zu gewinnen.Vgl. Brief 223, 2, 41ff; Brief 231, 57ff [Schließen]

17. June 1793

Ankunft in Drossen bei dem Onkel Stubenrauch.

Ende Juli 1793

Schleiermacher reist nach Berlin, wo er bei dem mit ihm verwandten reformierten Prediger K.A. Reinhardt logiert. Er predigt vor Sack und bemüht sich, zunächst ohne greifbare Ergebnisse, um eine Anstellung.

August 1793

Durch Vermittlung Sacks erteilt Schleiermacher Probeunterricht auf dem Friedrichswerderschen Gymnasium vor Gedike. Abreise nach Drossen, ohne eine definitive Entscheidung abzuwarten.

20. September 1793

Gedike teilt Schleiermacher die Aufnahme in sein Seminar mit.

Ende September 1793

Ankunft in Berlin.

Dezember 1793

Schleiermacher klagt in einem Brief an Stubenrauch über Disziplinschwierigkeiten.

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1793, erarbeitet von Sarah Schmidt. In: schleiermacher digital / Chronologie. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/S1120194?jahr=1793

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