29. August 1785

Aufnahme Schleiermachers in den Brüderchor und unter die Kandidaten für das Barbyer Seminarium.

29. March 1800

Bei Henriette Herz findet eine Geburtstagsfeier für Alexander Graf zu Dohna-Schlobitten statt, an der auch Schleiermacher teilnimmt.Vgl. Brief 826, 2ff [Schließen] – In einem Brief an A. W. Schlegel äußert Schleiermacher angesichts der Fortschritte der Jenaer Freunde und Bekannten in der Poesie seine Befürchtung, „allein im Gebiet der Prosa zurükzubleiben“.Vgl.Brief 825, 21ff [Schließen]

29. August 1800

In einem Brief an A. W. Schlegel berichtet Schleiermacher ausführlich über seine Verhandlungen mit Fichte und macht Vorschläge für die Jahrbücher. Er erklärt sich bereit, Rezensionen von Bouterweks „Apodiktik“, Jean Pauls „Clavis Fichtiana“ sowie Herders „Kalligone“ zu übernehmen. Für die Zukunft sagt er eine Übersicht über die Religionsphilosophie und Theologie zu und stellt Rezensionen zu Thorilds „Archimetrie“, Lichtenbergs Schriften sowie den neuesten Übersetzungen der „Republik“ des Platon in Aussicht.Brief 940; von den angekündigten Projekten wurde nur die Lichtenberg-Rezension realisiert (Erlanger Literaturzeitung 6, Nr. 206 vom 20.10.1801, Sp. 1642–1648; KGA I/3, S. 415–429). [Schließen]

29. December 1800

Schleiermacher berichtet der Schwester, dass die Siedlungsgeschichte Neuhollands wegen fehlender, erst aus England herbeizuschaffender Materialien ins Stocken geraten sei und die Fertigstellung sich wohl um ein Jahr verzögern werde.Vgl. Brief 997, 608–611 [Schließen]

29. July 1802

Schleiermacher berichtet, dass er Novalis' „Heinrich von Ofterdingen“ lese.Vgl. Brief 1286, 2–25 [Schließen]

29. August 1802

Predigt über Matthäus 9, 30f.SN 54, Bl. 35f. [Schließen]

29. November 1803

C. G. νon Brinckmann schickt Schleiermacher eine ausführliche Beurteilung der „Grundlinien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre“.Vgl. Brief 1606, 136–188.350–389 [Schließen]

29. February 1804

Schleiermacher nimmt den an ihn ergangenen Ruf nach Würzburg an.Vgl. Brief 1673 [Schließen] Zugleich bittet er Paulus, ihm eine Wohnung zu vermitteln, in die er auch seine Halbschwester Nanny aufnehmen kann.Vgl. Brief 1674, 30–42 [Schließen]

29. January 1805

Reimer teilt mit, dass er die Restauflage der „Reden über die Religion“ (168 Exemplare) von Unger aufgekauft habe.Vgl. Brief 1912, 66f [Schließen]

29. December 1806

Schleiermacher lehnt den Vorschlag Wilhelm Dohnas ab, sich um eine dritte Dompredigerstelle in Königsberg zu bewerben.Vgl. Brief *2374 [Schließen]

29. May 1809

Abreise der Familie Schleiermacher zusammen mit Henriette Herz von Rügen, wieder über die Glewitzer Fähre nach Greifswald (ohne Besuch) und Friedland; am 30.5. bis Prenzlau, dort Fuhrwerkwechsel, Unterkunft bei Wolf; die Weiterreise erfolgte erst am 1.6., am 2.6. über Schönebeck, 3.6. über Zerpenschleuse, um am 4.6. morgens in Berlin anzukommen. Esther de Lemos, die Mutter von Henriette Herz, die planerisch dem Umzugsunternehmen zur Seite steht bzw. es parallel organisiert, da auch ihre Tochter von Rügen nach Berlin zieht, sorgt für einige Konfusion. Vgl. Brief 3194, 30–61, KGA V/11.  [Schließen]

29. April 1810

Wilhelm von Humboldt reicht seinen Rücktritt als Leiter der Sektion des Kultus und Unterricht im preußischen Innenministerium ein, das Gesuch wird am 14.6.1810 angenommen,Vgl. Ratgeber, „Strukturelle Vorgeschichte und Gründung des Kultusministeriums“, 2009, S. 5. Humboldts Entlassungsgesuch findet sich in: Gesammelte Schriften (1903) Bd. X, S. 244-250. [Schließen] am 23.6.1810 legt Humboldt seine Tätigkeit nieder,Vgl. Wolfes, Öffentlichkeit und Bürgergesellschaft , 2004, S. 271.  [Schließen] die Interimsleitung übernimmt Nicolovius, als Nachfolger wurde am 20.11. Friedrich von Schuckmann berufen.

29. October 1810

Die Universität nimmt ihren Lehrbetrieb auf: Zur Datierung vgl. Wolfes, Öffentlichkeit und Bürgergesellschaft , 2004, S. 283. [Schließen] Im ersten Wintersemester sind 58 Lehrende Vgl. Köpke, Die Gründung der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität , 1860, S. 295.  [Schließen] zu verzeichnen und 256 Studenten Vgl. Köpke, Die Gründung der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität , 1860, S. 297.  [Schließen] in den Studiengängen Medizin, Philosophie, Rechtswissenschaft und Theologie eingeschrieben. Schleiermacher beginnt vor 17 Hörern an der Universität offiziell seine Vorlesung über „Encyklopädie der theologischen Wissenschaften“, zwei Stunden wöchentlich (bis zum 19.3.1811), sowie vor 18 Hörern über „Die Schriften des Lukas“, fünf Stunden wöchentlich (bis zum 22.3.1811).

29. January 1811

Schleiermacher hält an der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften den Vortrag „Über Diogenes von Apollonia“. Die im engeren Kreis vorgestellte Abhandlung wurde 1815 in den Jahrbüchern der Akademie veröffentlicht und im Unterschied zu anderen Akademieabhandlungen von Schleiermacher selbst autorisiert.Vgl. KGA I/11, XXIII, XXX–XXXII [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1808 bis 1811, erarbeitet von Sarah Schmidt und Holden Kelm. In: schleiermacher digital / Chronologie. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/S1120194

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