13. Januar 1802

Gegenüber Ehrenfried von Willich äußert Schleiermacher sich deutlich distanziert über seinen gegenwärtigen Umgang mit Schlegel.Vgl. Brief 1143, 2–13 [Schließen]

14. Januar 1802

Henriette Herz berichtet von Verstimmungen zwischen Schleiermacher und Friedrich Schlegel.„Schleier hat wenig Freude von Schlegel und es verstimmt ihn sehr, daß er so wenig von ihm hat. Sie können denken, daß ich zu delikat bin, mit ihm darüber zu sprechen, er sagte mir aber etwas davon und das übrige sah ich. [...] Was soll ich denn sagen, wenn Sie durch Schlegel zu verlieren glauben? bin ich nicht viel weniger als Sie dem Geiste nach? Und da nur ist Schlegel uns überlegen; in allem übrigen stehen wir gleich mit ihm, wenn nicht höher, und das erkennt und fühlt Schleier“ (an Ehrenfried von Willich; Schleiermacher und seine Lieben, S. 25). [Schließen]

03. Februar 1802 bis 06. Februar 1802

Ehrenfried von Willich besucht mit seinem Zögling, dem Grafen Wilhelm von Schwerin, Berlin und wohnt in dieser Zeit bei Schleiermacher.Vgl. Schleiermacher und seine Lieben, S. 26; bereits am 9. Dezember 1801 schrieb Henriette Herz an Ehrenfried von Willich: „Ich sehe Sie also gewiß den Winter bei uns, denn Sie wollen es ja Gottlob so ernstlich. Schlegel wird wohl bis zu Ende Dezembers bleiben, und dann nehmen Sie seine Stelle bei Schleier ein; es soll ein schönes Leben werden, hier giebt es auch Nächte.“ (S. 22) Unter dem 14. Januar heißt es dann: „kommen müssen Sie, und das bald, denn Schlegel reist Heute über 14 Tage ab. Das ist gerade Ende Januars, und träfe es sich auch, daß Sie um einen oder zwei Tage früher kommen als er reist, so finde ich wohl ein Zimmer in meiner Nähe, wo Sie so lange bleiben, bis Sie zu Schleier ziehen können. Sie schlafen dann nur aus meinem Hause, wachen nur bei mir und Schleier. So lernen Sie doch auch Schlegel kennen, wenn auch nur äußerlich, denn innerlich paßt ihr nicht.“ (S. 24) – Zu dem Besuch und den Terminen vgl. auch Brief 1148 an die Schwester Charlotte, Zeilen 85–93.111–139. [Schließen] Während dieses Besuchs verspricht Eleonore Grunow Schleiermacher in Gegenwart des Freundes, sich bald von ihrem Mann zu trennen und zu ihm nach Stolp zu kommen.Vgl. Henriette Herz an Ehrenfried von Willich, 31. März 1803: ,,So ist es doch nun wahr, was ich gefürchtet, daß Leonore unserm Freunde entsagen würde; es ist geschehen, mein Ehrenfried, und unser Schleier ist unaussprechlich elend. Leonore bleibt bei Grunow, hat jenen Morgen vergessen, wo sie in Ihrer Gegenwart ihm mit Thränen und heiligen Worten sagte, daß er gehen solle nach Stolp und sie erwarten. In die Wüste hat sie ihn gestoßen und läßt ihn jezt allein dort stehen und zu Grunde gehen.“ (Schleiermacher und seine Lieben, S. 50) [Schließen]

08. Februar 1802

F. Schlegel bittet seinen Bruder August Wilhelm, ihm Aushängebogen des „Alarcos“ ggf. über Schleiermacher zukommen zu lassen.Vgl. F. Schlegel: Briefe an seinen Bruder, S. 490 [Schließen]

17. Februar 1802

Das Armendirektorium ermahnt Schleiermacher und seinen lutherischen Amtskollegen Klaproth, sich stärker um die Insassen der Irrenanstalt in der Charité zu kümmern.Vgl. Brief 1159 [Schließen]

Um den 22. Februar 1802

Schleiermacher berichtet an F. H. C. Schwarz, der Aufsatz für die „Allgemeine Bibliothek der neuesten theologischen und pädagogischen Literatur“ über Tellers Schrift „Zeichen der Zeit“ liege „schon fast beendigt in meinem Pult“.Vgl. Brief 1162, 5f; der Aufsatz ist nicht erschienen und auch das Manuskript hat sich nicht erhalten [Schließen] Er bietet an, Schwarz' „Erziehungslehre“ für die Erlanger „Litteratur-Zeitung“ zu rezensieren.Vgl. Brief 1162, Zeilen 99f [Schließen]

23. Februar 1802

Schleiermacher teilt F. S. G. Sack mit, dass er die ihm angebotene Hofpredigerstelle in Stolp annehme.Vgl. Brief *1166 [Schließen]

24. Februar 1802

Auf Schleiermachers Anregung zu einer mündlichen Aussprache hinVgl. Brief *1168 [Schließen] lädt F. S. G. Sack Schleiermacher für den kommenden Tag zu einem „freundschaftlichen Abendbrot“ ein.Brief *1169 [Schließen]

25. Februar 1802

Schleiermacher ist zu Gast bei F. S. G. Sack; hierüber berichtet er an Ehrenfried von Willich am 28. Februar, es sei alles „wie sonst“ gewesen „und es war mir zu Muthe als wäre ich so lange verreist gewesen“.Brief 1172, 14f [Schließen] Im gleichen Sinne berichtet er später der Schwester über diesen Besuch und betont, dass er „mit Sack wieder ganz auf dem alten Fuß stehe“; auch sei er seither „schon ein paar mal wieder dagewesen“.Vgl. Brief 1182, 52–68 [Schließen]

28. Februar 1802

An Ehrenfried von Willich berichtet Schleiermacher, dass Eleonore Grunow den Wunsch geäußert habe, er möchte noch vor seiner Abreise nach Stolp sein Amt an der Charité verlassen, „damit die Scheidung noch vor sich geht“.Vgl. Brief 1172, 16–20 [Schließen]

Wohl März 1802

Bei Reimer fasst Schleiermacher den Plan, vielleicht schon im Sommer nach Rügen zu reisen.Vgl. Brief 1194, 35–39 [Schließen]

01. März 1802

F. Schlegel berichtet seinem Bruder, dass Ludwig Tieck wünsche, Schleiermacher möchte bei einer Lesung seines Lustspiels „Kaiser Octavianus“ zugegen sein.Tieck hat eine Zeit her etwas gekränkelt, daher ist auch der Octavianus noch nicht fertig. Tieck wünschte daß ihn auch Schleiermacher hören möchte. War dieser bei der Vorlesung?“ (F. Schlegel: Briefe an seinen Bruder, S. 491) – Vgl. hierzu auch den Sachapparat zu Brief 1157, 12 [Schließen]

Anfang März 1802

An Schleiermacher ergeht der Ruf auf die Hofpredigerstelle in Stolp.Vgl. Brief *1175 [Schließen]

13. März 1802

Der Staatsminister Friedrich Wilhelm von Thulemeier verfügt, dass Schleiermacher die Hofpredigerstelle in Stolp im Juni antreten müsse.Vgl. Brief *1176 [Schließen]

15. März 1802

Schleiermacher teilt seinem Patron, dem Armendirektorium, mit, dass er den Ruf auf die Stolper Hofpredigerstelle erhalten und angenommen habe.Vgl. Brief 1180 [Schließen]

Wohl zweite Märzhälfte 1802

F. Schlegel bittet seinen Bruder, ihm sechs Exemplare des „Alarcos“ zu kaufen und die Auslage von Schleiermacher erstatten zu lassen.Vgl. F. Schlegel: Briefe an seinen Bruder, S. 493 [Schließen]

17. März 1802

Schleiermacher berichtet der Schwester über den Ruf nach Stolp und auch die finanzielle Seite dieser Veränderung. Demnach betrug das Jahresgehalt in Stolp – „Wohnung und alles miteingerechnet“ – 630 Reichstaler und davon könne er, wie in Berlin, „nur mit Hülfe andrer Arbeiten so eben auskommen“, d. h. vor allem mit Hilfe literarischer Unternehmungen. Allein für die Kosten der Vocation (u. a. 20 Reichstaler für den Titel eines Hofpredigers), die Reise und die erste Einrichtung veranschlagte Schleiermacher 500 Reichstaler.Vgl. Brief 1182, 17–34.47f [Schließen]

18. März 1802

F. Schlegel beauftragt seinen Bruder, Schleiermacher ein Exemplar des „Alarcos“ zu übergeben.Vgl. F. Schlegel: Briefe an seinen Bruder, S. 492 [Schließen]

Ende März/Anfang April 1802

Schleiermacher schickt seine Übersetzung des „Protagoras“ nebst Anmerkungen und Einleitung an F. Schlegel.Vgl. Brief *1200 [Schließen]

27. März 1802

Gegenüber Ehrenfried von Willich äußert Schleiermacher, es werde wohl noch anderthalb Jahre dauern, bis Eleonore Grunow mit ihm verbunden sein werde.Vgl. Brief 1194, 21–28 [Schließen] Schleiermacher bietet G. E. A. Mehmel an, Schlegels „Alarcos“ und Novalis' „Heinrich von Ofterdingen“ für die Erlanger „Litteratur-Zeitung“ zu rezensieren.Vgl. Brief *1195; beide Rezensionen kamen nicht zustande [Schließen]

11. April 1802

Das Reformierte Kirchendirektorium fordert Schleiermacher auf, zum 1. Juni nach Stolp abzureisen.Vgl. Brief *1204 [Schließen] Schleiermacher wendet sich an den für Stolp zuständigen Inspektor Karl Wilhelm Brunn, um ihn um einen Termin für die Amtseinführung zu bitten, wobei er anregt, dass er sich auch selbst der neuen Gemeinde vorstellen könne. Zugleich kommt er auf die Regelung seiner finanziellen Ansprüche während des Gnadenjahrs zu sprechen, in dem er statt seines Gehaltes eine Entschädigung von der Witwe des Amtsvorgängers bezieht.Vgl. Brief 1205, 3–52; nach Schleiermachers Berechnung müsste die Witwe ihm für die noch ausstehenden drei Quartale des Gnadenjahres wenigstens 360 Reichstaler zahlen und die freie Wohnung stellen; in Berlin verfüge er jährlich – neben freier Wohnung, Mittagstisch, Holz, Licht, Wäsche und Aufwartung – über 340 Reichstaler Bargeld. [Schließen]

12. April 1802

In der Erlanger „Litteratur-Zeitung“erscheint Schleiermachers anonym publizierte Rezension von Ast: „De Platonis Phaedro“.Nr. 30, Sp. 233–240; KGA I/3, S. 469–481 [Schließen] Der Jenaer Verleger Friedrich Frommann, der den Verlag der Platon-Übersetzung übernommen hatte, wendet sich an Schleiermacher, weil er über den Fortgang des Unternehmens in Sorge ist.Vgl. Brief 1207 [Schließen]

15. April 1802

Schleiermacher bittet Carl Gustav von Brinckmann um die Vermittlung eines Kredits von 300-400 Reichstalern für zwei Jahre, um die mit dem Umzug nach Stolp verbundenen Kosten tragen zu können.Vgl. Brief 1212 [Schließen] In seiner Antwort bedauert Brinckmann, hierfür noch keine feste Zusage geben zu können. Er berichtet, dass Caroline Schlegel – die in Berlin zu Besuch ist – Schleiermacher außerordentlich zu schätzen scheine.Vgl. Brief 1213; es ist nicht bekannt, ob Schleiermacher mit Caroline Schlegel persönlich zusammengetroffen ist [Schließen]

16. April 1802

Schleiermacher wird über den Minister von Thulemeier mitgeteilt, dass der König ihm gestattet habe, sich an einem der Pfingstfeiertage in Stolp selbst in sein Amt einzuführen.Vgl. Brief 1214 [Schließen]

18. April 1802

Gegenüber dem Verleger Friedrich Frommann erklärt Schleiermacher sich bereit, bis zum Herbst weitere Platon-Dialoge zu übersetzen ( „Theaitetos“, „Sophistes“ und „Politikos“) und bis zum Jahresende auch den „Kratylos“ und ggf. den „Gorgias“ zu übernehmen.Vgl. Brief *1215 [Schließen]

20. April 1802

Schleiermacher dankt dem Buchhändler und Verleger Weidmann in Leipzig für die Übersendung der soeben erhaltenen Exemplare seiner Übersetzung des fünften Bandes von „Hugo Blairs Predigten“.Vgl. Brief 1217 [Schließen]

21. April 1802 bis 09. Mai 1802

Reise zu seiner Schwester Charlotte nach Gnadenfrei, wo er am Freitag, den 23. April gegen 8 Uhr morgens eintrifft.Nach Brief 1208 hatte Schleiermacher vom 19. April bis zum 10. Mai 1802 einen „dreiwöchentlichen Urlaub [...] zu einer Reise nach Schlesien erbeten und erhalten“; da er am 20. noch Briefe aus Berlin schrieb, dürfte er die Reise jedoch erst am 21. April angetreten haben. Nach Brief 1233, 8 war Schleiermacher am 9. Mai wieder in Berlin zurück. – Zur Ankunft in Gnadenfrei vgl. Brief 1226, 103–107. [Schließen] Der Besuch, bei dem er auch mit seinem Bruder Carl („Charles“) wieder zusammentrifft,Vgl. Brief 1233, 30f; vgl. in diesem Brief Zeilen 9–35 mit der Schilderung des Besuchs in Gnadenfrei  [Schließen] weckt Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in der Brüdergemeine. Gegenüber G. A. Reimer nennt Schleiermacher sich in einem Brief aus Gnadenfrei einen „Herrnhuter [...] von einer höheren Ordnung“.Vgl. Brief 1220, 20f [Schließen]

11. Mai 1802

Besuch von August Christian Wilhelm und Eleonore Grunow bei Schleiermacher.Vgl. Brief 1226, 214–216; nach Brief 1233, 40–42 war Grunow gegenüber Schleiermacher von einer ihm „höchst fatalen Freundlichkeit [...], grade als bildete er sich ein, nun gewonnenes Spiel zu haben.“ [Schließen] Schleiermacher schickt seine Bücher und sonstiges Umzugsgut nach Stolp.Vgl. Brief 1233, 6–9 [Schließen]

16. Mai 1802

Schleiermacher hält drei Predigten.Vgl. Brief 1228, 4f [Schließen]

16. Mai 1802

F. H. C. Schwarz bittet Schleiermacher, den ersten Band seiner soeben erschienenen „Erziehungslehre“ zu rezensieren.Vgl. Brief 1227, 15–21; eine solche Rezension hatte Schleiermacher gegen Ende Februar in Brief 1162, 95–101 angeboten; sie kam nicht zustande. [Schließen]

19. Mai 1802

Schleiermacher berichtet, er arbeite jetzt an der Rezension von Friedrich Schlegels „Alarcos“, die er noch vor der Abreise nach Stolp fertigstellen wolle.Vgl. Brief 1233, 49f; die Rezension ist nicht erschienen [Schließen]

26. Mai 1802

Abendbesuch bei Georg Andreas Reimer; Schleiermacher und Reimer gehen zum „Du“ über.Vgl. Brief 1244, 2–19 [Schließen]

27. Mai 1802

Abschiedspredigt in der Charité in Anwesenheit des Ministers (wohl v. Thulemeier), sechs Geistlicher und mehrerer Kandidaten;Vgl. Brief 1235; vgl. hierzu und zum weiteren Ablauf des Tages Schleiermachers Bericht in dem Brief an die Schwester vom gleichen Tage (Brief 1244, 20–29). [Schließen] anschließend besucht Schleiermacher Spaldings in Friedrichsfelde, wo er auch Eichmanns trifft und bis zum Abend bleibt. Wohl auf dem Rückweg nimmt Schleiermacher auch von Heindorf Abschied und verbringt den Abend bis Mitternacht bei Carl Gustav von Brinckmann. Durch dessen Vermittlung erhält Schleiermacher einen Kredit für die Kosten der Übersiedlung nach Stolp.Vgl. Brief 1243, 10 [Schließen]

30. Mai 1802

Abreise nach Stolp.Vgl. Brief 1243, 3 [Schließen] Zuvor schickt Schleiermacher dem Verleger J. C. P. Spener die Materialien zur geplanten „Siedlungsgeschichte Neuhollands“ zurück und bietet an, das Werk ggf. rasch fertigzustellen.Vgl. Brief 1245 [Schließen]

Juni 1802

Gegenüber seinem Nachfolger an der Charité, F.S. Metger, klagt Schleiermacher über das fehlende gesellige Leben in Stolp.Vgl. Brief *1265 [Schließen]

06. Juni 1802

Antrittspredigt in Stolp über Römerbrief 1,16. Wichmann von Meding: Bibliographie der Schriften Schleiermachers nebst einer Zusammenstellung und Datierung seiner gedruckten Predigten, Nr. 553; soweit nicht anders angegeben, wurden die Predigten in Stolp gehalten  [Schließen] Eine Kabinettsordre Friedrich Wilhelm III. führt zur Erweiterung von Schleiermachers Tätigkeitsbereich auf die Bereisung der Filialgemeinde Tuchel.Vgl. Briefe 1255 und 1274 [Schließen]

07. Juni 1802

Predigt über Johannes 17,20f.SN 54, Bl. 5f [Schließen]

12. Juni 1802

Predigt über 1. Johannesbrief 3,21.SN 54, Bl. 7f [Schließen]

13. Juni 1802

Predigt über Hebräerbrief 13,9.SN 54, Bl. 9f [Schließen]

15. Juni 1802

Schleiermacher berichtet, er sei noch immer dabei, sich in das Kirchenarchiv einzuarbeiten und seine Antrittsbesuche in der Gemeinde zu machen. Kontakt habe er nur zum Hause des Kirchenvorstehers, eines Kaufmanns. Zu Besuchen außerhalb der Gemeinde und zu eigenen Arbeiten sei er noch nicht gekommen.Vgl. Brief 1254, 11–23 [Schließen] Er äußert die Absicht, demnächst den Schriftsteller Johann Christian Ludwig Haken aufzusuchen, der als Pfarrer in Symbow bei Stolp lebt.Vgl. Brief 1254, Zeile 75–77 [Schließen]

16. Juni 1802

Beginn der Katechisationen.Vgl. Brief 1254, 80f [Schließen]

20. Juni 1802

Predigt über Sprüche 17,22.SN 54, Bl. 11f [Schließen]

21. Juni 1802

Predigt in Stemnitz über 1. Johannesbrief 4,20.SN 54, Bl. 12 [Schließen]

27. Juni 1802

Predigt über Lukas 16,10.SN 54, Bl. 13f [Schließen]

28. Juni 1802 bis 07. Juli 1802

Dienstreise nach Marienfelde.Vgl. Brief 1274, 3–9 [Schließen]

03. Juli 1802

Predigt in Marienfelde über Lukas 22,19.SN 54, Bl. 15 [Schließen] G. E. A. Mehmel teilt Schleiermacher die Einstellung der „Erlanger Literatur-Zeitung“ mit und bedauert, dass Schleiermachers geplante Rezensionen zu F. Schlegels Drama „Alarcos“ und zu Novalis‘ „Heinrich von Ofterdingen“ nicht mehr rechtzeitig zustandegekommen seien.Vgl. Brief 1273 [Schließen]

04. Juli 1802

Predigt in Marienfelde über Römerbrief 6, 20–22.SN 54, Bl. 16f [Schließen]

07. Juli 1802

Schleiermacher besucht die Synodalversammlung der lutherischen Geistlichen in Stolp und beklagt am Tage drauf gegenüber Eleonore Grunow die Gesinnung und den Zustand der Geistlichen.Vgl. Brief 1276, 23–38 [Schließen]

11. Juli 1802

Predigt über Matthäus 10,14.SN 54, Bl. 18f [Schließen]

18. Juli 1802

Predigt über 1. Petrusbrief 2, 12.SN 54, Bl. 19f. [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie - 1802, erarbeitet von Andreas Arndt, Wolfgang Virmond und Johann Gartlinger (Elektronische Erfassung). In: schleiermacher digital / Chronologie, hg. v. den Schleiermacher-Forschungsprojekten. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/S9939863 (Stand: 26.7.2022)

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Chronologie

Die Chronologie erschließt und kommentiert das Leben und Werk Schleiermachers und ist derzeit für die Jahre 1768 bis 1814 verfügbar. Neben den nach Datum sortierten Chronologien einzelner Jahre können kurze Jahresüberblicke über die obere Menüleiste aufgerufen werden. Die Jahrgänge 1768–1795 und 1796–1807 sind als zusammenhängende Überblicke gegeben, ab dem Jahr 1808 bis zum Jahr 1811 existiert für jedes Jahr ein separater Jahresüberblick.


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