30. August 1796

Abreise aus Landsberg an der Warthe. Vgl. Brief 327, 4f [Schließen]

30. Dezember 1796

Einladung des Grafen Alexander Dohna an Schleiermacher zum Besuch des Hauses von Markus und Henriette Herz.Vgl. Brief 356 [Schließen]

30. Januar 1799

Das Armendirektorium genehmigt die zeitweilige Abordnung Schleiermachers nach Potsdam.Vgl. Brief 555 [Schließen]

30. Oktober 1800

Schleiermacher berichtet dem Verleger Spener, dass er von der geplanten Siedlungsgeschichte Neuhollands ein Manuskript im Umfang von etwa 17 Druckbogen fertiggestellt habe; für den Fall, dass der Stoff auf zwei Bände aufgeteilt werden könnte, verspricht er die Ablieferung des ganzen Manuskripts noch vor Jahresende. Die andernfalls notwendigen Kürzungen würden ihn jedoch zeitlich in Verlegenheit setzen. Aufgrund der (nicht überlieferten) Reaktion Speners auf diesen Brief scheint Schleiermacher die Arbeit an dem Projekt zurückgestellt und schließlich ganz abgebrochen zu haben.Vgl. Brief 971 [Schließen]

30. Juli 1801 bis 31. Juli 1801

In der Erlanger „Litteratur-Zeitung“ erscheint Schleiermachers anonym publizierte Rezension von Schillers Übersetzung des Shakespeareschen „Macbeth“.Nr. 148f, Sp. 1177–1191; KGA I/3, S. 379–398 [Schließen]

30. November 1801

In der Erlanger „Litteratur-Zeitung" erscheint Schleiermachers anonym publizierte Rezension des Romans von J. J. Engel: „Herr Lorenz Stark“.Nr. 235, Sp. 1873–1878; KGA I/3, S. 451–465 [Schließen]

30. Mai 1802

Abreise nach Stolp.Vgl. Brief 1243, 3 [Schließen] Zuvor schickt Schleiermacher dem Verleger J. C. P. Spener die Materialien zur geplanten „Siedlungsgeschichte Neuhollands“ zurück und bietet an, das Werk ggf. rasch fertigzustellen.Vgl. Brief 1245 [Schließen]

30. Juli 1803

Schleiermacher berichtet, dass er die Ankündigung der Platon-Übersetzung geschrieben habe und sie Spalding zuschicken wolle.Vgl. Brief 1520, 21–23 [Schließen]

30. August 1804

Schleiermacher berichtet L. von Willich über seine Abschiedspredigt in Stolp.Vgl. Brief 1814, 2f [Schließen] Er schreibt Reimer, dass er zwar noch nicht förmlich sine Entlassung erhalten habe, aber am Abend des 31. Abreisen wolle, sofern er nicht noch ein ausdrückliches Reiseverbot erhalte. Er wolle über Stettin und Landsberg reisen und um den 9. September in Berlin eintreffen.Brief 1815, 2–9 [Schließen]

30. März 1805

Eleonore Grunow verläßt das Haus ihres Mannes und begibt sich zu ihrem Bruder Johann Albrecht Krüger; dieser überzeugt sie jedoch davon, dass es besser sei, vorläufig zurückzukehren, während die Scheidung eingeleitet werde.Vgl. Brief 1951, 11–34 [Schließen]

30. März 1806

Adolph Müller berichtet aus Halle: „Am Donnerstag Abend nahm Schleiermacher mich mit zu sich, und gab mir viel Bücher mit nach Hause, am Freitag Abend war ich noch bei ihm zum Thee, wo es bunt herging, da er am Sonnabend früh nach Berlin reist; allerhand Leute nahmen Abschied, gaben Aufträge; seine Schwester packte ein, Geschäfte gab's mit anderem Volk, ein Mann bat sich eine Silhouette von ihm aus; um 11 Uhr wurde noch etwas zu Nacht gegessen. Die Musik, die ich sehr vernachlässige, hat er mir noch recht auf die Seele gebunden, wie ich von ihm schied. Ich schwatzte noch dieselbe Nacht mit Harscher bis halb 3 und um 6 Uhr Morgens hörte ich Schleiermacher's Wagen, mit dem auch Steffens reist, vorbeirasseln.“ Adolph Müller: Briefe von der Universität, S. 297 [Schließen]

30. März 1807

Schleiermacher berichtet von dem Gedanken, in Berlin eine Art philosophischer und theologischer Schule anzulegen.Vgl. Brief 2439, 68–70 [Schließen]

30. April 1809

Gemeinsamer Kirchenbesuch mit Henriette von Willich.

30. September 1809

Schleiermacher fährt über Neustadt und Leobschüz nach Troppau, wo er, wie am 1.10. und 2.10.1809, mit Stein zu Gesprächen zusammentrifft, der nach seiner Entlassung und Flucht aus Berlin in Troppau zwischenzeitlich Quartier nahm.

30. Juli 1810

Der Leichnam der Königin Luise wird im Berliner Dom beigesetzt.

30. September 1810

Schleiermacher predigt vormittags in der Dreifaltigkeitskirche (Gal 6,7–8). Vgl. KGA III/4, S. 168–176.  [Schließen]

30. Oktober 1810

Vor 14 Hörern beginnt Schleiermacher seine Vorlesung über „Hermeneutik“ in zwei Stunden wöchentlich (bis zum 21.3.1811).

30. März 1812

Taufe von Hanna Gertrud Schleiermacher in der Kanonierstr. 4.Vgl. KGA III/1, S. 847. [Schließen]

30. Juli 1812

Das Gendarmerie-Edikt wird erlassen.Vgl. Neugebauer: Geschichte Preußens, 2004, S. 95. [Schließen] Mit dem Gendarmerie-Edikt von 1812 werden Landkreise als einheitliche Verwaltungseinrichtungen für Gebietseinheiten aus Dörfern, kleineren Städten und Gutsbezirken geschaffen. An der Spitze stehen nicht mehr adelige Landräte, sondern ernannte Kreisdirektoren mit weitreichenden Vollmachten.

30. Dezember 1812

Konvention von Tauroggen. Der preußische General Yorck schließt eigenmächtig und ohne Zustimmung des Königs einen lokalen Waffenstillstand mit Russland. Die Konvention von Tauroggen ist „später niemals amtlich anerkannt worden, sie galt als eine Privathandlung Yorks, nicht als Staatsakt“, trotzdem stellt sie einen wichtigen Meilenstein bei der Befreiung Preußens von französischer Herrschaft dar.Vgl. Büsch (Hg.): Handbuch der preussischen Geschichte, 1992, S. 42ff. [Schließen]

30. Juni 1813

Schleiermacher veröffentlicht im „Preußischen Correspondenten“ den Artikel „Die Errichtung des Landsturms in Berlin“.Vgl. Der Preußische Correspondent, Nr. 52, 30. Juni 1813, Verlag der Realschulbuchhandlung, Sp. 11–12. Vgl. auch Meding: Bibliographie der Schriften Schleiermachers, 1992, S. 38. [Schließen]

30. August 1813

Preußische Truppen unter General Kleist sind in der Schlacht bei Kulm und Nollendorf siegreich.Vgl. Büsch (Hg.): Handbuch der preussischen Geschichte, 1992, S. 63. [Schließen] Schleiermachers Freund Wilhelm Carl Ferdinand von Röder, Adjutant Scharnhorsts, findet bei Kulm den Tod.

30. Mai 1814

Der erste Pariser Frieden mit Preußen, Österreich, Russland und Großbritannien beendet den Kriegszustand. Auch Schweden, Portugal und Spanien treten dem Abkommen bei. Frankreich wird in seinen Grenzen vom 1. Januar 1792 bestätigt.Vgl. Büsch (Hg.): Handbuch der preussischen Geschichte, 1992, S. 72f. [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1768 bis 1814. In: schleiermacher digital / Chronologie, hg. v. den Schleiermacher-Forschungsprojekten. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/chronologie (Stand: 26.7.2022)

Chronologie

Die Chronologie erschließt und kommentiert das Leben und Werk Schleiermachers und ist derzeit für die Jahre 1768 bis 1814 verfügbar. Neben den nach Datum sortierten Chronologien einzelner Jahre können kurze Jahresüberblicke über die obere Menüleiste aufgerufen werden. Die Jahrgänge 1768–1795 und 1796–1807 sind als zusammenhängende Überblicke gegeben, ab dem Jahr 1808 bis zum Jahr 1811 existiert für jedes Jahr ein separater Jahresüberblick.


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