20. September 1783

Das Los entscheidet für Schleiermachers Aufnahme in die Gemeine.

Ostern 1788

Besuch der Leipziger Messe.Vgl. Brief 91 [Schließen]

Ende Juli 1793

Schleiermacher reist nach Berlin, wo er bei dem mit ihm verwandten reformierten Prediger K.A. Reinhardt logiert. Er predigt vor Sack und bemüht sich, zunächst ohne greifbare Ergebnisse, um eine Anstellung.

20. September 1793

Gedike teilt Schleiermacher die Aufnahme in sein Seminar mit.

Ende September 1793

Ankunft in Berlin.

Ende August 1797

Ausflug mit Familie Schede nach Stralau. Vgl. Brief 402, 165, Zeile 3–46 [Schließen]

Ende Mai 1798

August Wilhelm Schlegel in Berlin; mit ihm und Friedrich Schlegel ist Schleiermacher zum Essen bei lffland geladen.Vgl. Brief 473, Zeile 130–140 [Schließen]

Ende Juni bis 31. August 1798

Friedrich Schlegels Reise nach Dresden. Seine Ankunft in Dresden meldet Friedrich Schlegel in einem gemeinsamen Schreiben mit Caroline und August Wilhelm Schlegel an Novalis vom 1.7.1798; Friedrich war gemeinsam mit August Wilhelm gereist, der seit Mai in Berlin war (vgl. F. Schlegel: Werke, Bd 24, S. 139 und die Einleitung von R. Immerwahr S. XLIII); die Rückkehr meldet F. Schlegel an Schleiermacher mit Brief 517, 2f [Schließen]

Ende Juli 1798

Schleiermacher berichtet Friedrich Schlegel über seine „Selbstanschauungen“.Vgl. Brief *497 [Schließen]

Ende August 1798

Dreiwöchige Reise nach Landsberg an der Warthe.Vgl. Brief 506 [Schließen]

Ende September 1798

Friedrich Schlegel kündigt seinem Bruder für das Athenaeum einen Aufsatz Schleiermachers über Kant und Fichte an. Friedrich an August Wilhelm Schlegel, 29.9.1798 (F. Schlegel: Werke, Bd 24, S. 174): "Schleyermacher's Aufsatz über Kant und Fichte wird zum IVten Stück gewiß fertig." [Schließen]

20. März 1799

Schleiermacher begegnet bei einem Spaziergang in Potsdam dem König Friedrich Wilhelm III., den er zunächst nicht erkennt; er wird deswegen von einem Schreiber wegen mangelnder Ehrerbietung gerügt.Vgl. Brief 585, 8–27 [Schließen]

Ende März bis Anfang April 1799

Der Mitherausgeber des „Berlinischen Archivs der Zeit und ihres Geschmacks“, I. Feßler, lehnt es ab, Schleiermachers geplante Stellungnahme zur „Politisch-theologischen Aufgabe über die Behandlung der jüdischen Täuflinge“ zu veröffentlichen; Markus Herz bietet daraufhin an, eine Publikation in E. Biesters „Neuer Berlinischen Monatsschrift“ zu vermitteln.Vgl. Brief *607 [Schließen]

Ende Juli/August 1799

Besuch der Familie des Grafen zu Dohna-Schlobitten in Berlin; dieser Besuch, so bemerkt Schleiermacher gegenüber dem Verleger J. C. P. Spener, habe ihn „einige Wochen so beschäftigt daß ich an Nichts ordentliches habe kommen können“.Vgl. Brief 689, 4–6; ein erster Hinweis auf diesen Besuch findet sich in dem an Henriette Herz gerichteten Brief 671, worin es heißt, Markus Herz habe einen Brief „von der alten Gräfinn“ gehabt, „worin sie schreibt, sie würden am Ende Juli hierher kommen". Demnach wäre der Aufenthalt der Familie Dohna auf den August zu datieren. Eine ausführliche Schilderung des Besuchs in einem Brief an die Schwester (Brief *690) ist nicht überliefert; vgl. dazu Charlotte Schleiermachers Antwort (Brief 683, 112–124), aus der – wie auch aus der Ankündigung des Besuchs bei Markus Herz – geschlossen werden kann, dass die Behandlung der Gräfin Friederike Dohna durch Herz als einen der renommiertesten Ärzte in Preußen einen Hauptzweck der Reise bildete. [Schließen]

20. August 1799

„In den Berlinischen Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen“ (Haude- und Spenersche Zeitung) erscheint eine ausführliche Anzeige der von Henriette Herz und Schleiermacher angefertigten Übersetzung von Mungo Parks „Travels in the interior districts of Africa“; da solche Anzeigen gewöhnlich von den Autoren bzw. Übersetzern gefertigt (wenn auch anschließend von Verlagsseite noch redigiert) wurden, und da der Text stilistisch Schleiermachers Schreibweise nahekommt (insbesondre, was die langen Perioden betrifft), handelt es sich bei der Anzeige mit größter Wahrscheinlichkeit um einen Text von Schleiermachers Hand, der (wohl vom Verleger) noch geringfügig redaktionell bearbeitet wurde.Der Text findet sich in KGA V/3, S. XXVIII f. [Schließen]

20. September 1799

Friedrich Schlegel regt Schleiermacher zu einer Stellungnahme über seinen Roman „Lucinde“ an: „Wenn Du Veranlagung fändest, etwas über die sogenannte Moralität der Lucinde zu sagen, das sollte mir sehr lieb seyn“.Brief 696, 9f; mit ähnlichen Formulierungen äußerte Schlegel eine entsprechende Bitte Ende November/Anfang Dezember 1799 (Brief 743, 33–38). [Schließen]

Ende November 1799

In einem (nicht überlieferten) Brief an Friedrich Schlegel verspricht Schleiermacher zum Beschluss der Zeitschrift für das letzte Stück des „Athenaeum“ etwas „aus dem Gemüthe“; gleichzeitig kündigt er eine Rezension von F.H. Jacobis SchriftJacobi an Fichte“ an;Vgl. Brief 740 [Schließen] beide Pläne werden nicht realisiert.

Ende Dezember 1799 bis Anfang Januar 1800

In einem Brief an C. G. von Brinckmann bekundet Schleiermacher seine Absicht, etwas zur Verteidigung von Friedrich Schlegels Roman „Lucinde“ zu schreiben,Vgl. Brief 758, 52–71 [Schließen] nachdem er bereits zuvor – wohl mündlich – entsprechende Äußerungen gegenüber Friedrich Schlegel gemacht hatte.Vgl. Brief 743, 33–38 sowie Brief 751, 19–27; möglicherweise begann Schleiermacher bereits im Januar 1800 mit der Niederschrift der „Vertrauten Briefe über Friedrich Schlegels Lucinde“, die bereits Mitte Juni 1800 bei Bohn in Lübeck erschienen. Vgl. dazu die Historische Einführung in KGA I/3, S. LIV–LVII [Schließen] – Im selben Brief kündigt Schleiermacher an, er wolle innerhalb der nächsten zwei Jahre eine „Kritik der Moral“ verfassen, die ihm „auch unter den Philosophen einigen Ruf machen soll“.Vgl. Brief 758, 116–119 [Schließen] Dieser Plan wurde mit den „Grundlinien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre“ realisiert, die 1803 bei Reimer in Berlin erschienen.

Ende April 1800

Schleiermacher spricht sich in einem Brief gegen Dorothea Veits Plan aus, heimlich die christliche Taufe zu empfangen und sich mit Friedrich Schlegel trauen zu lassen.Brief *853; vgl. Brief 840, 15–57 (KGA V/3). Taufe und Trauung mussten dem geschiedenen Mann Dorotheas, Simon Veit, verborgen bleiben, da dieser sonst die Rückgabe des jüngsten Sohnes, Philipp Veit, beanspruchen konnte, welcher bei Dorothea lebte. [Schließen]

Wohl Ende April/Anfang Mai 1800

Auf der Durchreise von Stettin nach Breslau, wo er eine neue Stellung als Apotheker antritt, besucht Karl Schleiermacher den Bruder in Berlin.Hierüber berichtet Schleiermacher der Schwester in Brief 862, 21–30 [Schließen]

Wohl gegen Ende Mai 1800

Schleiermacher fordert F. Schlegel auf, sein Urteil über Form und Stil der „Monologen“ abzugeben.Brief *873. Diese Aufforderung muss wohl im Zusammenhang mit den poetischen Plänen Schleiermachers gesehen werden; so hatte Dorothea Veit die „Vertrauten Briefe“ im Blick auf Schleiermachers geplanten Roman beurteilt (vgl. Brief 867, 14–16.26–29) [Schließen] In demselben – nicht überlieferten – Brief äußert er Bedenken gegenüber Schlegels Sonett „Die Reden über die Religion“. Er erwähnt seinen erst aus dem Nachlass publizierten Dialog „Über das Anständige“ sowie einen geplanten Essay (?) über die „negative und positive Ansicht der Gottheit“. Im Rahmen der gemeinsam mit F. Schlegel unternommenen Plato-Übersetzung wünscht er, die Dialoge „Philebos“ sowie „Lysis“ oder „Charmides“ zu übersetzen.Brief *873 [Schließen] Mit seinem Antwortbrief schickt Schlegel Aushängebogen der „Vertrauten Briefe“ und kündigt an, dass der Druck „morgen“ beendet sein werde.Brief 874, 1f; die letzten Aushängebogen erhielt Schleiermacher mit Brief 876 vom 2. Juni [Schließen] Er berichtet über Schellings Streit mit der Allgemeinen Literaturzeitung und akzeptiert Schleiermachers Wünsche hinsichtlich der Plato-Übersetzung und der Engel-Rezension.

Ende Juni 1800

Schleiermacher schickt der Schwester in Gnadenfrei eine finanzielle Unterstützung.Vgl. Brief 886, 43–45 [Schließen]

Ende Juni 1800

Friedrich Schlegel kündigt die Übersendung von Exemplaren der „Vertrauten Briefe“ an und berichtet über Reaktionen auf den Text im Kreis der Jenaer Freunde. Tieck habe sogleich Schleiermacher als Autor der anonym publizierten Schrift vermutet, während Ritter sie Novalis zuschreiben wollte. Besonders habe der „Versuch über die Schamhaftigkeit“ beeindruckt.Brief 895 [Schließen]

Ende Juni/Anfang Juli 1800

In einem Brief an Friedrich Schlegel kündigt Schleiermacher an, er wolle über die „Lucinde“ noch unter anderen Gesichtspunkten als denen etwas sagen, die in den „Vertrauten Briefen“ leitend waren.Brief *902; die Absicht wurde mit der (anonym publizierten) Rezension der „Lucinde“ realisiert, die Schleiermacher im Juli-Heft des „Berlinischen Archivs der Zeit und ihres Geschmacks“ (S. 37–43; KGA I/3, S. 219–223) veröffentlichte, wobei nicht wie in den „Vertrauten Briefen“ ethische, sondern ästhetische Beurteilungskriterien im Vordergrund standen [Schließen]

Ende Juli/Anfang August 1800

Besuch bei Fichte, mit dem er u. a. über Friedrich Schlegels Aufsatz „Über die Unverständlichkeit“ spricht, aber nicht seine Rezension der „Bestimmung des Menschen“ erwähnt.Brief 921, 12–25; Friedrich Schlegels Aufsatz beschloß das letzte Stück des Athenaeum (Athenaeum 3, 2, 1800, S. 337–354; Werke, Bd. 2, S. 363–372). [Schließen]

20. August 1800 bis 21. August 1800

In einem ausführlichen Brief berichtet A. W. Schlegel über den Fortgang der Planungen für die „Kritischen Jahrbücher“ besonders über Schellings Ansichten hierzu. Er lobt Schleiermachers Rezensionen zu Fichte und J. J. Engel und schlägt ihm weitere Rezensionen sowie eine Übersicht über den Zustand der Religionsphilosophie und Theologie vor.Vgl. Brief 933 [Schließen] A. W. Schlegel beauftragt Schleiermacher, bei dem Berliner Hofbildhauer Johann Gottfried Schadow anzufragen, ob er bereit sei, ein Denkmal für Auguste Böhmer, die verstorbene Tochter Caroline Schlegels aus erster Ehe, zu gestalten.Vgl. Brief 933, Zeilen 210–251 [Schließen] Die Verhandlungen in dieser Sache beschäftigen Schleiermacher bis zum Jahresende noch vielfach, ohne dass er sie zu einem Abschluss bringen konnte.Vgl. Briefe 962, 96–98; 964, 90–93; 970, 16–21; 984; 985, 4–12; 986; 992, 2–22; 1000, 47–54; 1001, 2–4. – Das Denkmal wurde erst 1814 auf Betreiben Schellings von Thorwaldsen vollendet, aber nicht in Bad Bocklet, dem Todesort Augustes, aufgestellt; vgl. den Sachapparat zu Brief 933, 210–250 [Schließen]

20. September 1800

In einem Brief an F. Schlegel bekräftigt Schleiermacher seine Absicht, für die geplanten „Kritischen Jahrbücher“ auch Schriften aus dem Gebiet der Transzendentalphilosophie rezensieren und dies nicht Schelling und Fichte allein überlassen zu wollen.Vgl. Brief 953 [Schließen] Im gleichen Sinne, aber mit diplomatischeren Formulierungen, schreibt er auch an A. W. Schlegel.Vgl. Brief 954 [Schließen]

Ende September/Anfang Oktober 1800

Schleiermacher fasst den Beschluss, eine Sammlung seiner Predigten drucken zu lassen, wozu ihn „mancherlei Umstände und verschiedene sich von mir verbreitende Meinungen“ veranlasst hätten.Vgl. Brief 997, 162–165 [Schließen] Offenbar wollte Schleiermacher mit diesem Band seine Stellung als Prediger angesichts der öffentlichen Angriffe wegen seines Umgangs mit den Frühromantikern stärken.

20. Oktober 1800

Schleiermacher bittet F. Schlegel, statt seiner die Rezension von Schellings „System des transzendentalen Idealismus“ für die geplanten „Kritischen Jahrbücher“ zu übernehmen; er selbst wolle dafür neben Fichtes „Handelsstaat“ auch Bardilis „Grundriß der ersten Logik“ und evtl. Kants „Logik“ besprechen.Vgl. Brief 968, 46–77 [Schließen] – Er berichtet, dass er den Umgang mit Fichte auf das rein Geschäftliche beschränkt habe.Brief 968, 100–105 [Schließen]

Ende November/Anfang Dezember 1800

Schleiermacher fragt bei seinem Onkel Stubenrauch an, ob er ihm die Sammlung seiner Predigten widmen dürfe.Brief *987 [Schließen] – In seiner Antwort (vom 6.12.) bittet Stubenrauch darum, für die Dedikation nicht seinen vollen Namen zu verwenden.Vgl. Brief 990; Schleiermacher folgte diesem Vorschlag nicht [Schließen]

20. Februar 1801

F. Schlegel drängt seinen Bruder August Wilhelm, intensiven Kontakt zu Schleiermacher zu pflegen.„Ich bitte Dich, ja den Schleiermacher zu zwingen, daß er Dir und Deiner Gesellschaft alle Zeit widmet die er von Gottes Wort erübrigen kann. Wenn Ihr nur erst einmal bekannt miteinander wäret, so würdet Ihr Euch recht gut kennen.“ (F. Schlegel: Briefe an seinen Bruder, S. 464) [Schließen] Aus Jena werden Bücher Ludwig Tiecks an Schleiermacher geschickt.In einem Brief F. Schlegels an seinen Bruder vom 6. März heißt es: „Tiecks Bücher sind heute vor 14 Tagen abgesandt, hoffentlich also beim Empfange dieses schon lange angekommen“; hierzu findet sich ein Zusatz von Dorothea Veit: „sie waren an Schleiermacher adreßirt weil wir weder Ihre noch Tiecks Addreße wußten.“ (F. Schlegel: Briefe an seinen Bruder, S. 467) [Schließen]

Ende März/Anfang April 1801

Schleiermachers „Predigten“, erschienen im Verlag der Realschulbuchhandlung, Berlin (G. A. Reimer).

Ende April/Anfang Mai 1801

Nach Empfang von Schleiermachers „Predigten“ sieht F. S. G. Sack sich genötigt, seine Differenzen zu Schleiermacher offenzulegen; er schickt ihm nun seinen diesbezüglichen, seit Anfang des Jahres zurückbehaltenen Brief.Vgl. Briefe *1054 und 1005 [Schließen]

20. Juli 1801 bis 02. August 1801

Vierzehntägige Reise nach Landsberg an der Warthe, wo er bei seinem Onkel lebt und daneben vor allem mit Frau Benike Eine offene Schilderung der Lebensverhältnisse von Frau Benike findet sich in einem Brief an Ehrenfried von Willich vom 11. August 1801 (Brief 1082, 118–179) [Schließen] Umgang pflegt;Zu dem Termin der Reise vgl. Brief 1077; in seinem Brief an die Schwester vom 10. November verlegt Schleiermacher die Reise irrtümlich auf die erste Julihälfte (Brief 1120, 197; vgl. dort insgesamt die Schilderung des Landsberger Aufenthaltes Zeilen 197–247). [Schließen] während seines Aufenthaltes predigt er einmal an seiner alten Wirkungsstätte und findet „die alte Zuneigung der Landsberger zu meinen Kanzelvorträgen noch unvermindert“.

Ende September 1801

Auf Bitten Dorothea Veits Vgl. Brief 1100, 22–40 [Schließen] bemüht sich Schleiermacher, Reimer für den Verlag einer Übersetzung der „Memoiren der Margarethe von Valois“ zu gewinnen.Vgl. Brief 1103; Reimer lehnte offenbar ab und die Übersetzung erschien 1803 unter der Herausgeberschaft von Friedrich Schlegel bei Junius in Leipzig. [Schließen]

20. Oktober 1801

In der Erlanger „Litteratur-Zeitung" erscheint Schleiermachers anonym publizierte Rezension der „Vermischten Schriften“ von Lichtenberg.Nr. 206, Sp. 1642–1648; KGA I/3, S. 415–429 [Schließen]

Um den 22. Februar 1802

Schleiermacher berichtet an F. H. C. Schwarz, der Aufsatz für die „Allgemeine Bibliothek der neuesten theologischen und pädagogischen Literatur“ über Tellers Schrift „Zeichen der Zeit“ liege „schon fast beendigt in meinem Pult“.Vgl. Brief 1162, 5f; der Aufsatz ist nicht erschienen und auch das Manuskript hat sich nicht erhalten [Schließen] Er bietet an, Schwarz' „Erziehungslehre“ für die Erlanger „Litteratur-Zeitung“ zu rezensieren.Vgl. Brief 1162, Zeilen 99f [Schließen]

Ende März/Anfang April 1802

Schleiermacher schickt seine Übersetzung des „Protagoras“ nebst Anmerkungen und Einleitung an F. Schlegel.Vgl. Brief *1200 [Schließen]

20. April 1802

Schleiermacher dankt dem Buchhändler und Verleger Weidmann in Leipzig für die Übersendung der soeben erhaltenen Exemplare seiner Übersetzung des fünften Bandes von „Hugo Blairs Predigten“.Vgl. Brief 1217 [Schließen]

20. Juni 1802

Predigt über Sprüche 17,22.SN 54, Bl. 11f [Schließen]

Gegen Ende Januar 1803

Eleonore Grunow teilt mit dass sie im Begriff sei, sich eine eigene Wohnung zu suchen, um sich von ihrem Mann zu trennen.Vgl. Brief *1432 [Schließen]

20. März 1803

Reimer bietet Schleiermacher finanzielle Unterstützung für die geplante Reise nach Rügen an.Brief 1459, 46–57 [Schließen]

Ende März 1803

Eleonore Grunow entschließt sich, bei ihrem Mann zu bleiben und das Verhältnis zu Schleiermacher zu beenden.Vgl. Brief *1463; vgl. Brief 1468, 19–71 [Schließen]

Ende April 1803

Schleiermacher schickt das Manuskript des zweiten Buches der „Kritik der Moral“ („Grundlinien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre“) an Reimer.Vgl. Brief 1485 [Schließen]

20. Juni 1803

Reimer berichtet, dass Frommann sich von dem Verlag der Platon-Übersetzung ganz zurückziehen wolle; Reimer erklärt sich bereit, das Projekt mit Schleiermacher als Übersetzer zu übernehmen.Vgl. Brief 1503, 7–40 [Schließen]

20. August 1803

Schleiermacher nimmt den Briefwechsel mit Eleonore Grunow wieder auf; in seinem Brief kündigt er den bevorstehenden Abschluss der „Kritik der Moral“ an.Vgl. Brief 1534 [Schließen] Am gleichen Tag schickt er das restliche Manuskript an Reimer.Vgl. Brief 1535 [Schließen]

20. September 1803 bis 27. September 1803

Amtsreise nach Westpreußen.Vgl. Brief 1560, 2f; nach Brief 1531, 41–43 (KGA V/6) sollte die Reise vom 20. bis 30. September dauern; tatsächlich war Schleiermacher schon am 27. September zurück in Stolp (Brief 1566) [Schließen]

20. Mai 1805

Beginn der Vorlesungen.Vgl. Arndt und Virmond: Schleiermachers Briefwechsel, S. 300 [Schließen]

Ende Mai 1805

Schleiermacher berichtet an Gaß, dass der akademische Gottesdienst in der dafür herzurichtenden Schulkirche gehalten werden solle.Vgl. Brief 1969, 39–41 [Schließen] Weiter berichtet er, die Bekanntschaft von Johann Heinrich Voß gemacht zu haben.Vgl. Brief 1969, 77–82 [Schließen]

20. Juli 1805

Gaß berichtet über die Lektüre der (nicht überlieferten) Aufzeichnungen Schleiermachers aufgrund der ersten Ethik-Vorlesung 1804/05; er und Georg Wilhelm Bartholdy hätten sich Abschriften des Textes gemacht.Vgl. Brief 1994, 77–98 [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1768 bis 1814. In: schleiermacher digital / Chronologie, hg. v. den Schleiermacher-Forschungsprojekten. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/chronologie (Stand: 26.7.2022)

Chronologie

Die Chronologie erschließt und kommentiert das Leben und Werk Schleiermachers und ist derzeit für die Jahre 1768 bis 1814 verfügbar. Neben den nach Datum sortierten Chronologien einzelner Jahre können kurze Jahresüberblicke über die obere Menüleiste aufgerufen werden. Die Jahrgänge 1768–1795 und 1796–1807 sind als zusammenhängende Überblicke gegeben, ab dem Jahr 1808 bis zum Jahr 1811 existiert für jedes Jahr ein separater Jahresüberblick.


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