16. Juli 1798 bis 20. Juli 1798

Reise mit Henriette und Markus Herz in den Badeort Freienwalde.Vgl. zum Datum Brief 489; ein ausführlicher Bericht in Brief 496, 74ff [Schließen]

16. Dezember 1799

A. W. Schlegel schlägt Schleiermacher vor, Fichtes Schrift „Die Bestimmung des Menschen“ zu rezensieren.Vgl. Brief 754, 79f [Schließen] In seiner Antwort vom 24. Dezember stimmt Schleiermacher zu, diese Rezension für das „Athenaeum“ zu übernehmen, die dann auch tatsächlich im letzten Stück der Zeitschrift 1800 erschien.Vgl. Brief 759, 48–50 [Schließen]

16. Juni 1800

Dorothea Veit teilt Schleiermacher ausführlich ihre Eindrücke bei der Lektüre der „Vertrauten Briefe über Friedrich Schlegels Lucinde“ mit.Brief 888, 69–113 [Schließen] – Sie beauftragt ihn, ökonomische Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Auflösung ihres Berliner Haushalts zu regeln, womit Schleiermacher auch in der Folge noch vielfach beschäftigt ist.Brief 888, 149–208; vgl. Briefe 898, 18–27; 907, 1–12. 47–62; 913; 919, 33–36; 935, 120–162; 948, 2–45; 957 [Schließen] Friedrich Schlegel schreibt, Schleiermachers Aufforderung entsprechend, über den Stil der „Monologen“.Brief 889 [Schließen] In einem Brief an Schleiermacher in Redaktionsangelegenheiten des zweiten Stücks des „Athenaeum“ teilt A. W. Schlegel mit, dass dies das letzte Stück der Zeitschrift sein werde. Zugleich äußert er seine Hoffnung auf eine Fortsetzung des „kritischen Terrorismus“ in den geplanten Jahrbüchern für Kritik.Brief 890 [Schließen]

16. November 1800

Predigt über 1. Kor. 13, 7.Schleiermacher: Predigten, Berlin 1801, S. 214–237 [Schließen]

16. November 1801

Friedrich Schlegel kündigt an, er werde „spätestens morgen über acht Tage“ nach Berlin abreisen.Brief 1122, 2–6 [Schließen]

16. April 1802

Schleiermacher wird über den Minister von Thulemeier mitgeteilt, dass der König ihm gestattet habe, sich an einem der Pfingstfeiertage in Stolp selbst in sein Amt einzuführen.Vgl. Brief 1214 [Schließen]

16. Mai 1802

Schleiermacher hält drei Predigten.Vgl. Brief 1228, 4f [Schließen]

16. Mai 1802

F. H. C. Schwarz bittet Schleiermacher, den ersten Band seiner soeben erschienenen „Erziehungslehre“ zu rezensieren.Vgl. Brief 1227, 15–21; eine solche Rezension hatte Schleiermacher gegen Ende Februar in Brief 1162, 95–101 angeboten; sie kam nicht zustande. [Schließen]

16. Juni 1802

Beginn der Katechisationen.Vgl. Brief 1254, 80f [Schließen]

16. August 1802

Predigt in Stemnitz über Johannes 15, 15.Meding: Bibliographie, Nr. 555 [Schließen]

16. Oktober 1802

Predigt über Markus 13, 33–37.SN 54, Bl. 51 [Schließen]

16. Juli 1803

Predigt über Psalm 32,5.SN 52 [Schließen]

16. Mai 1804

In einem Brief an H.E.G. Paulus erläutert Schleiermacher die Absage des Rufes nach Würzburg.Vgl. Brief 1743 [Schließen]

16. März 1805 bis 17. März 1805

Wanderung mit Henrich Steffens auf den Petersberg bei Halle.Vgl. Brief 1941, 2–6 [Schließen]

16. Mai 1805

Adolph Müller besucht Schleiermacher: „Ich fand Schleiermacher nach Tisch mit noch einem Freunde in dem Garten, dessen Lage Du schon kennen wirst. Wie war er so natürlich, wie freute er sich an dem schönen Birkengeruche, und eilte auf seine lustige Art umher! Er ist wirklich, je mehr ich ihn betrachte, das genievollste Gemisch von Begriffsbestimmtheit, Ideenfülle und unbewußtem Hingeben in's empirische Leben. So klar er vorher in seinem Zimmer über die abstraktesten Gegenstände der Philosophie redete, so schuldlos sprach er nun seine Empfindungen aus, seine Freude über eine bevorstehende Fußreise war sehr witzig, und kehrte sein veredeltes, praktisches Wesen freundlich heraus. O, sollte er nach Bremen kommen, es würde meine höchste Freude sein, denn jetzt ist er mir als wissenschaftlicher Mann noch zu fern, wenn schon seine Menschheit jedes menschliche Wesen berührt und rührt; - aber ich fürchte– – –“. Adolph Müller: Briefe von der Universität, S. 199 [Schließen]

16. November 1805

Schleiermacher schickt das Manuskript seiner Vorlesung zur theologischen Enzyklopädie an J. C. Gaß. Er bekräftigt dabei seinen Vorsatz, demnächst ein Kompendium zu dieser Vorlesung auszuarbeiten.Vgl. Brief 2072, 77–88 [Schließen]

16. November 1806

Schleiermacher übernimmt eine Predigt für Blanc.Vgl. Brief 2318, 26–28 [Schließen]

16. Dezember 1806

Schleiermacher erwägt die Abfassung einer Grammatik des Französischen, um die „absolute Gesinnungslosigkeit“ des Französischen nachzuweisen.Vgl. Brief 2356, 86–88 [Schließen]

16. Januar 1808

Der königlich-preußische Hof zieht von Memel nach Königsberg .

16. April 1809

Schleiermacher predigt laut Tageskalender in der Dreifaltigkeitskirche und nimmt das Abendmahl gemeinsam mit seiner Braut. Vgl. z.B. Brief 3212, 34–43, 110–112, KGA V/11 und Brief 3216, 4–14, KGA V/11. [Schließen]

16. August 1809

Der König stellt die Stiftungsurkunde für die Berliner Universität aus. Vgl. Lenz, Geschichte der Universität , Bd. 1, 1910, S. 297 f. und Wolfes, Öffentlichkeit und Bürgergesellschaft , 2004, S. 276.  [Schließen]

16. Mai 1810

Er predigt vormittags in der Dreifaltigkeitskirche (PredSal 3,11–13). Vgl. KGA III/4, S. 66–79.  [Schließen]

16. September 1810

Schleiermacher predigt laut Tageskalender in Dresden.

16. September 1811

Schleiermacher erreicht nach frühmorgendlichem Aufbruch Niesky, wo er über Mittag bei Albertini weilt und anschließend nach Görlitz weiterreist.

16. April 1813

An Karfreitag hält Schleiermacher den Vormittagsgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche (1 Joh 1,7).Vgl. KGA III/1, S. 850. [Schließen]

16. Juni 1813

Henriette Schleiermacher schreibt aus Schmiedeberg über die schwierige Ausgangslage für eine Reise sowie für Postverbindungen: „Jezt sind wir förmlich eingesperrt, das einzige von Truppen unberührte Plätzchen im Umkreis von einigen Meilen rings von Feinden umgeben denn die Russen sind nicht anders anzusehn, so eben erst war uns der neue Postenlauf über Neisse angekündigt als auch heute schon die Nachricht komt daß ferner keine Post mehr kommen könne weil die Russen keine passieren lassen.“Brief 3915, 58–63, KGA V/12. [Schließen]

16. Oktober 1813 bis 19. Oktober 1813

In der Völkerschlacht bei Leipzig werden die Truppen Napoleons von den verbündeten Heeren der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden besiegt.Vgl. Büsch (Hg.): Handbuch der preussischen Geschichte, 1992, S. 64. [Schließen]

16. Oktober 1813

Tod von Heinrich Ferdinand von Krosigk, Major und prominentes Opfer der Völkerschlacht von Leipzig.

16. Juli 1814

Schleiermacher beendet die Vorlesungen „Die Apostelgeschichte und die Briefe an die Thessalonicher“ und „Die Hermeneutik des N[euen] Testaments“.Vgl. Arndt / Virmond: Schleiermachers Briefwechsel, 1992, S. 309–310. [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1768 bis 1814. In: schleiermacher digital / Chronologie, hg. v. den Schleiermacher-Forschungsprojekten. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/chronologie (Stand: 26.7.2022)

Chronologie

Die Chronologie erschließt und kommentiert das Leben und Werk Schleiermachers und ist derzeit für die Jahre 1768 bis 1814 verfügbar. Neben den nach Datum sortierten Chronologien einzelner Jahre können kurze Jahresüberblicke über die obere Menüleiste aufgerufen werden. Die Jahrgänge 1768–1795 und 1796–1807 sind als zusammenhängende Überblicke gegeben, ab dem Jahr 1808 bis zum Jahr 1811 existiert für jedes Jahr ein separater Jahresüberblick.


Nach Monat filtern


Nach Tag filtern