08. April 1784

Teilnahme am Abendmahl (Konfirmation).

08. April 1794

Schleiermacher teilt dem Vater mit, dass die Entscheidung über die Landsberger Stelle gefallen ist und er sich bis zum 12. April dorthin begeben soll.

Um den 10. März 1799

Schleiermacher hält sich anläßlich des Geburtstages von F. Schlegel (10.3.) in Berlin auf.Vgl. Brief 587 (an die Schwester), 35–37; demnach war Schleiermacher „auf 2 Tage“ in Berlin, was wohl – wie sich aus anderen Briefstellen ergibt – soviel bedeutet wie „auf ein paar Tage“. In Brief 572, 21–25 vom Freitag, den 1.3., hatte Schleiermacher Henriette Herz einen Besuch „Sonntag über acht Tage“ in Aussicht gestellt; wenig später scheint dieser Plan gefährdet gewesen zu sein (vgl. Brief *578), jedoch schreibt Schleiermacher unter dem Datum des 13. März in Berlin an das Armendirektorium, wobei er erwähnt, dass er „auf ein Paar Tage hier“ sei (Brief 581, 14). Am folgenden Sonnabend (16.3.) ist Schleiermacher bereits wieder in Potsdam (vgl. Brief 583). In Brief 808 vom 10.3.1800 schreibt F. Schlegel, Schleiermacher sei „Heute vor dem Jahre“ anläßlich des Geburtstages nach Berlin gekommen (Zeilen 103f) [Schließen]

08. September 1799

In einem Brief an J. C. P. Spener kündigt Schleiermacher die intensive Weiterarbeit an dem Projekt einer Darstellung der Siedlungsgeschichte Neuhollands (Australiens) auf der Grundlage von David Collins' „An account of the English colony in New South Wales“ an.Vgl. Brief 689, 2–18 [Schließen]

Um den 10. Oktober 1799

Friedrich Schlegel berichtet Schleiermacher von ersten Reaktionen auf die „Reden“ „Über die Religion“ im Bekannten- und Freundeskreis (Goethe, Novalis, Schelling). Aufgrund der eher zurückhaltenden Reaktionen bei den „eigentlichen Philosophen“ rät Schlegel ihm, „das über Spinosa oder auch das über die Gränzen der Philosophie recht bald zu schreiben“.Vgl. Brief 710; bes. Zeilen 72–76; in der Historischen Einführung zu KGA I/3, S. XVI, wird die zitierte Stelle mit den „Monologen“ in Verbindung gebracht [Schließen]

08. August 1800

Schleiermacher fordert F. Schlegel auf, ihm die Ergebnisse seiner Plato-Studien im Zusammenhang mitzuteilen. Er offenbart sich als Verfasser der „Lucinde“-Rezension im „Berlinischen Archiv der Zeit und ihres Geschmacks“.Brief 928 [Schließen]

08. September 1800

A. W. Schlegel bestätigt Schleiermachers geplante Beiträge für die Jahrbücher und berichtet über den Fortgang der Verhandlungen mit Schelling und Fichte. Schelling habe sich lobend über Schleiermachers Rezension der „Bestimmung des Menschen“ geäußert und sie „meisterhaft gefunden“.Brief 947 [Schließen]

08. Dezember 1800

F. Schlegel schickt Schleiermacher seine Grundsätze zur Ordnung der Platonischen Dialoge. In dem Begleitschreiben bietet er an, die Verbreitung der „Monologen“ dadurch zu fördern, dass er als Herausgeber des noch vorrätigen Teils der Auflage auftritt. Eine Rezension des Buches lehnt er ab.Vgl. Brief 993 [Schließen]

08. Februar 1801

Vormittags in der Charité „Betstunde bei Weibern“ über Psalm 62, 2; Nachmittagspredigt über 1. Korintherbrief 7, 28ff.BBAW, SN 53 [Schließen]

08. Februar 1802

F. Schlegel bittet seinen Bruder August Wilhelm, ihm Aushängebogen des „Alarcos“ ggf. über Schleiermacher zukommen zu lassen.Vgl. F. Schlegel: Briefe an seinen Bruder, S. 490 [Schließen]

08. August 1802

Predigt über Kolosserbrief 3, 18–22.SN 54, Bl. 27f. [Schließen]

Wohl um Mitte August 1802

Wilhelm Graf zu Dohna berichtet, dass die Entscheidung über die Besetzung der Hofpredigerstelle in Königsberg informell schon gefallen sei.Vgl. Brief *1301 [Schließen]

08. Oktober 1802

Reimer bittet um Übersendung von Manuskript für die „Kritik der Moral“, damit der Satz noch vor Neujahr beginnen könne.Vgl. Brief 1356, 124–128 [Schließen]

08. Oktober 1803

Predigt über Psalm 19,13.SN 52 [Schließen]

08. Februar 1807

Schleiermacher predigt in Halle.Vgl. Brief 2414, 20–22 [Schließen]

08. Mai 1807

Tod des Onkels S.E.T. Stubenrauch.Vgl. Brief 2480 [Schließen]

08. Oktober 1807

Abreise nach Halle, Müller: Briefe von der Universität, S. 396 [Schließen] wo er vor dem 12. Oktober eintrifft.Vgl. Brief 2555 [Schließen]

08. Februar 1811

In seiner ersten Sitzung ernannte das neu konstituierte Kirchenvorstandskollegium der Dreifaltigkeitskirche Schleiermacher u.a. zu den Verantwortlichen für die Orgelreparatur und die Instandsetzung der Kirche.Vgl. Kurt Nowak: Schleiermachers Leben, Göttingen 2001, S. 211 [Schließen]

08. April 1811

In seiner Funktion als Mitglied des Vorstandskollegiums der Dreifaltigkeitskirche bittet Schleiermacher Marianne von Preußen in einem Brief um eine Spende für die Wiederherstellung der zertstörten Kirchenorgel.Brief 3617, 1–9, KGA V/12 [Schließen] Die Prinzessin antwortet ihm am 18. April mit einer „sehr geringen Gabe nur für Ihre Orgel“ und versichert Schleiermacher zugleich ihre Hochachtung.Brief 3622, 3–4, KGA V/12 [Schließen]

08. Mai 1811

Schleiermacher predigt zum Bußtag nachmittags in der Dreifaltigkeitskirche (Röm 3,23).

08. März 1813

Nachdem Schleiermacher Gerhard von Scharnhorst brieflich die Idee der Gründung einer Zeitung vorgeschlagen hatte, antwortet ihm dieser mit Wohlwollen: „Ganz aus meiner Seele genommen ist die Idee einer Zeitung, wie Sie dieselbe vorschlagen. Gewiß gehört eine solche Veranstaltung zu den nöthigsten Bedürfnissen dieses Augenbliks, und muß von dem entschiedensten guten Einflusse seyn.“Brief 3835, 13–16, KGA V/12. [Schließen]

08. Juli 1813

August Wilhelm Schlegel schickt Schleiermacher einen Beitrag für den Preußischen Correspondenten: „Ich lege Ihnen eine Stimme Aus dem Grabe bey, einen Aufruf an Deutschland aus den Zeiten des dreißigjährigen Krieges, der sich auf die unsrigen zu beziehen scheint.“Brief 3934, 18–20, KGA V/13. [Schließen]

08. November 1813

Schleiermacher beginnt die Vorlesung „Die Grundsätze der Erziehungskunst“ (9 Hörer, in drei wöchentlichen Stunden von 5 bis 6 Uhr) des Wintersemesters 1813/14.Vgl. Arndt / Virmond: Schleiermachers Briefwechsel, 1992, S. 309. [Schließen]

08. August 1814

Schleiermacher und seine Frau halten sich seit dem 6. August in Schwalbach auf und wollen dort drei Wochen mit einer Badekur verbringen. Schleiermacher berichtet brieflich nicht besonders erfreut an Charlotte von Kathen: „Daß ich nemlich nicht zum Schreiben komme liebste Schwester kommt daher daß es Nachmittag ist und ich mich in einem völlig unfähigen Zustand befinde, zwischen Schnecke und Fisch höchstens, nicht etwa weil ich überhaupt kränker wäre, vielmehr ist mir die Reise sehr gut bekommen und auch das Bad bekommt mir gut, vom Trinken des Brunnens kann ich es noch nicht so bestimmt behaupten. [...] Das Badeleben ist ein ungeheurer Zeitverderb, und nicht mit Unrecht habe ich noch so lange davon gescheut. Man kommt zu gar nichts vernünftigem, und nur das allgemeine Geschrei von der Nothwendigkeit einer solchen Cur für mich und die Folgen die mich der Arzt fürchten ließ wenn ich mich ihr nicht unterzöge trösten mich. Baden warten trinken laufen schlafen essen schlafen laufen das ist der ganze Tag, und fast lauter schlechte Gesellschaft um sich herum.“Brief 4062, 46–50, KGA V/13. [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1768 bis 1814. In: schleiermacher digital / Chronologie, hg. v. den Schleiermacher-Forschungsprojekten. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/chronologie (Stand: 26.7.2022)

Chronologie

Die Chronologie erschließt und kommentiert das Leben und Werk Schleiermachers und ist derzeit für die Jahre 1768 bis 1814 verfügbar. Neben den nach Datum sortierten Chronologien einzelner Jahre können kurze Jahresüberblicke über die obere Menüleiste aufgerufen werden. Die Jahrgänge 1768–1795 und 1796–1807 sind als zusammenhängende Überblicke gegeben, ab dem Jahr 1808 bis zum Jahr 1811 existiert für jedes Jahr ein separater Jahresüberblick.


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