21. November 1768

Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher wird in Breslau geboren als Sohn des reformierten Feldpredigers Johann Gottlieb Adolph Schleyermacher und seiner Frau Elisabeth Maria Katharina, geb. Stubenrauch.

27. November 1768

Taufe in der reformierten Hofkirche zu Breslau durch den Hofprediger und Oberkonsistorialrat Jacob Loos.Vgl. O. Schultze, Predigergeschichte Breslau 98 [Schließen]

21. November 1782

Die Eltern erteilen Charlotte die Erlaubnis, sich der Brüdergemeine anzuschließen.

17. November 1783

Tod der Mutter in Cosel.Vgl. Wackwitz, Schleiermacheriana 143 [Schließen]

05. November 1790

Graf Dohna teilt seinem Sohn Wilhelm in Königsberg mit, dass Schleiermacher in Schlobitten bleiben wird.Vgl. Bauer, Ungedruckte Predigten 7 [Schließen]

November 1792

Zwist mit dem Schlobittener Hausherrn; Schleiermacher hört sich über Catel in Berlin nach einer anderen Stelle um.Vgl. Brief *198 und Brief 200, 17–37 [Schließen]

November 1794

Beginn der Arbeit an der Übersetzung der Blairschen Predigten.

18. November 1795

Nachdem Schleiermacher für zu jung befunden worden ist, erhält Stubenrauch die Landsberger Stelle.

01. November 1796

Teilnahme an der Geburtstagsfeier Johann Joachim Spaldings.Vgl. Brief 350, 158ff [Schließen]

November 1796

„Zwist mit dem Militär“; Schleiermacher tritt in die Ressource in der Heilig-Geist-Straße in Berlin ein.Vgl. Brief 349, 4f und 52ff ; über den „Zwist" ist sonst nichts näheres bekannt. [Schließen]

November 1797

Schleiermacher berichtet seinem Onkel Stubenrauch über die Drucklegung seiner Übersetzung der Fawcettschen Predigten; aus Stubenrauchs Antwort geht hervor, dass diese Übersetzung zu Schwierigkeiten bei der Zensur geführt hatte, denen durch das Eingreifen des Oberhofpredigers F.S.G. Sack begegnet werden sollte. Sack verfasste eine auf den 28.10.1797 datierte Vorrede zu der ersten Predigt („Unsittlichkeit, eine Folge des Unverstandes“), die – ohne Nennung des Übersetzers – mit der Jahresangabe 1798 separat bei Mylius in Berlin erschien.Vgl. Brief 426, 15ff [Schließen] – Schleiermacher arbeitet an einer Rezension von Kants „Metaphysik der Sitten“ (1797); ein – nicht erhaltenes – Manuskript der Rezension wird von Friedrich Schlegel erwähnt.In dem Brief an A. W. Schlegel vom 28.11.1797 (F. Schlegel: Werke, Bd 24, S. 45) heißt es: „Was ich von ihm außer den Beyträgen zu meinen Annalen der Philosophie vor der Hand erwarte, ist bloß eine Recension von Kants Metaphysik der Sitten. Sie wird gewiß an Gründlichkeit und Strenge ihres Gleichen suchen, und gewiß eine ungemeine Popularität haben, d. h. großen und allgemeinen Effekt. Daher wünschte ich sehr, daß ich sie noch zeitig genung erhielte zu den beyden ersten Stücken, da sie allerdings zu dem eclat, mit dem wir auftreten müssen, auch das ihrige beyträgen könnte. Da ich sehr viel mit ihm darüber gesprochen und auch ein bedeutendes Stück, was dazu gehört, geschrieben gesehn habe; so wirst Du meinem Urtheil wohl etwas trauen dürfen." [Schließen]

21. November 1797

Schleiermacher begeht seinen 29. Geburtstag im Kreis seiner Berliner Freunde, wobei der Beschluss gefasst wird, dass Friedrich Schlegel zu ihm ziehen soll.Vgl. Brief 424, 13ff [Schließen]

Winter 1798

Schleiermacher besucht sonntags von 11 bis 1 Uhr eine Vorlesung, vermutlich Kiesewetters Vorträge über Moral; er wird deswegen von F.S.G. Sack ermahnt.Vgl. Brief 548, 48–56 [Schließen]

Gegen Jahresende 1798

Schleiermacher arbeitet an der (Fragment gebliebenen) Abhandlung „Versuch einer Theorie des geselligen Betragens“, die Anfang 1799 im „Berlinischen Archiv der Zeit und ihres Geschmacks“ erscheint.Vgl. KGA I/2, 163–184 [Schließen]

01. November 1799

Von August Wilhelm Schlegel erhält Schleiermacher 40 Exemplare des Privatdrucks eines „Sonetto à la burchielleska“ gegen Garlieb Merkel, weil dieser in Berlin das Gerücht verbreitet hatte, den Brüdern Schlegel sei vom Weimarer Hof eine Fortsetzung des „Literarischen Reichsanzeigers“ im Athenaeum verboten worden; zusammen mit Bernhardi und Fichte soll Schleiermacher das von A. W. Schlegel und Tieck verfasste Gedicht gezielt in Berlin verbreiten.Vgl. Brief 715, 3–30; zum Gerücht Brief 710, 32–37 [Schließen]A. W. Schlegel schlägt Schleiermacher vor, Friedrich Heinrich Jacobis Schrift „Jacobi an Fichte“ für das Athenaeum zu rezensieren;Vgl. Brief 715, 47–52 [Schließen] dieser Plan wird nicht realisiert.

Anfang November 1799

Schleiermacher beginnt mit der Niederschrift der „Monologen“;Vgl. Brief 717; über die Entstehung dieser Schrift, die Anfang Januar 1800 ohne Nennung des Autors erschien (KGA I/3, S. 5–61), gibt Schleiermacher rückblickend in einem Brief an Henriette Herz vom 16. September 1802 Auskunft: „Nichts ist mir so unvermuthet entstanden. Als ich die Idee faßte, wollte ich eigentlich etwas ganz objektives machen, nicht ohne viel Polemik, und das subjektive sollte nur die Einkleidung sein. Aber im Entwerfen des Plans wuchs mir das subjektive so über den Kopf, daß auf einmal die Sache, wie sie jezt ist, vor mir stand“ (Briefe, Bd. 1, S. 338). – Zur Entstehung vgl. auch die Historische Einführung in KGA I/3, S. XV–XXI. [Schließen] bereits zum 21. November – seinem Geburtstag – hoffte er, das Manuskript abschließen zu können.Vgl. Brief 719 [Schließen]

Wohl November 1799

Schleiermacher berichtet seiner Schwester Charlotte, er habe Unannehmlichkeiten, die Eleonore Grunow betroffen haben, „durch eine mit dem besten Willen und im reinsten Eifer begangene Unvorsichtigkeit vielleicht vermehrt und verlängert“.Vgl. Brief 726, 27–29 [Schließen] Dabei handelt es sich möglicherweise um den Heiratsantrag, von dem Schleiermacher der Schwester unter dem Datum des 1. Juli 1801 rückblickend, aber ohne nähere Zeitbestimmung berichtet.Vgl. W.Dilthey: Leben Schleiermachers, Berlin 1870, S. 483–485; Dilthey setzt den Vorfall aufgrund des Datums des schriftlichen Bekenntnisses Schleiermachers in 1801, wobei er für 1799 ohne nähere Angaben über die „leidenschaftliche Aeußerung eines Moments“ zu berichten weiß, die Schleiermacher selbst lebhaft getadelt habe. – Unter dem 1.7.1801 schreibt Schleiermacher, er habe von einer romantischen Begebenheit (die er eventuell als Stoff für seinen Roman verwenden wollte) zu berichten, „ob ich gleich weiß daß Du mich tadeln wirst wie ich mich selbst getadelt habe; wenn ich Dir nur auch meine Bewunderung der Grunow so mittheilen könnte, wie sie es verdient. Es war bei einer Gelegenheit, wo sich G. sehr unanständig gegen sie betragen hatte, ich unaufgefordert mit ihr davon sprach, und sie mich, ohne daß sie es merkte, in manche Theile ihres Verhältnisses zu ihm tiefer hineinblicken ließ, die ich vorher noch nicht so gekannt hatte, daß ich ihr den Rath gab, und zwar mit sehr vieler Wärme, sich ja, je eher je lieber, von ihm zu trennen, nicht länger für nichts und wieder nichts ihr ganzes Gemüth aufzuopfern und ihre schönsten Kräfte ungenutzt zu lassen. Sie versicherte mich, daß sie die Wichtigkeit dieser Gründe sehr gut fühle, ihr Leben wäre verloren und für ihn wäre nichts dabei zu gewinnen, sie könnte mit allem Rath und Beispiel seine Gesinnung nicht ändern, und auch mit aller äußeren Anstrengung und Sorgfalt sein Unglück nicht abwenden. Sie hatte tausend von der äußeren Welt und den Verhältnissen darin hergenommene Bedenklichkeiten, die ich ihr denn aus unseren gemeinschaftlichen Grundsätzen widerlegte. Endlich sagte sie: aber was würde ich denn gewinnen, wenn ich ihn aufgäbe? Er würde, wenigstens auf lange Zeit, noch unglücklicher sein; ich würde zu meiner Mutter aus tausend Gründen, die Sie wohl fühlen, nicht zurückkehren; ich würde allein leben von meiner Hände Arbeit und dabei würden meine Kräfte sich auch nicht besser entwickeln können und mein inneres Leben würde auch nicht mehr gewinnen, als daß ich des beständigen Widerspruchs zwischen dem inneren und äußeren nun endlich los wäre. ,Ach,' sagte ich, ,Sie könnten meine Frau werden und wir würden sehr glücklich sein.' Ich erschrak mich als ich es gesagt hatte und sie auch. Es war der unwillkürliche Ausbruch eines Wunsches, der sich erst mit diesen Worten zugleich gebildet hatte. Nach einer kleinen Pause sagte ich zu ihr: ,liebe Freundin, verzeihen Sie, das war eine entsetzliche Uebereilung, die uns beide in die peinlichste Lage setzen kann. Sie glauben mir, daß ich, als ich das Gespräch begann, mit keinem Gedanken an eine solche Aeußerung angefangen habe, und wenn wir auch nicht vergessen können, daß sie mir entfuhr, so muß es doch auf unser Handeln auch nicht den geringsten Einfluß haben, das ist das einzige Mittel, wie Sie sich Ihre innere Ruhe und, wo möglich, Ihre Unbefangenheit erhalten können.' ,Ja wohl, wo möglich,' sagte sie, ,um die Unbefangenheit möchte es nun wohl geschehen sein. Werde ich nicht bei jeder Gelegenheit, auch bei dem entschiedensten Recht auf meiner Seite, mich vor mir selbst fürchten müssen, daß nicht Ihr Wunsch von heute Einfluß auf mein Betragen hat?' Und so ist es auch seitdem ergangen. Sie quält sich mit diesem Verdacht gegen sich selbst und sie duldet, was sie sonst nicht würde geduldet haben.“ (S. 484f) [Schließen]

Mitte November 1799

Friedrich Schlegel berichtet über Friedrich von Hardenbergs (Novalis') Bewunderung für die „Reden“ „Über die Religion“.Vgl. Brief 725, 6–11 [Schließen]

Ende November 1799

In einem (nicht überlieferten) Brief an Friedrich Schlegel verspricht Schleiermacher zum Beschluss der Zeitschrift für das letzte Stück des „Athenaeum“ etwas „aus dem Gemüthe“; gleichzeitig kündigt er eine Rezension von F.H. Jacobis SchriftJacobi an Fichte“ an;Vgl. Brief 740 [Schließen] beide Pläne werden nicht realisiert.

21. November 1799

Schleiermacher schreibt am 4. Monolog und ist beunruhigt über die Nachrichten aus Paris; der Sturz des Direktoriums durch Napoleon Bonaparte am 18. Brumaire (9.11.) läßt ihn um die Republik fürchten.Vgl. Brief 729 [Schließen]

21. November 1799

Schleiermacher predigt in der Dreifaltigkeitskirche.Vgl. Brief 732, 12f [Schließen]

27. November 1799

In seiner Antwort auf die Eingabe Schleiermachers und seines lutherischen Kollegen Prahmer zur Neuverteilung der Amtsgeschäfte der Charitéprediger vom 2.9. stimmt das Armendirektorium den Vorschlägen größtenteils zu, hält aber die darin vorgesehene gemeinschaftliche Liturgie von Lutheranern und Reformierten beim Abendmahl nicht für wünschenswert.Brief 735; vgl. bes. Zeilen 68–76 [Schließen]

02. November 1800

Predigt über Apg. 17, 24–37.Schleiermacher: Predigten, Berlin 1801, S. 238–263 [Schließen]

11. November 1800

Der Pädagoge und Theologe Friedrich Heinrich Christian Schwarz nimmt, beeindruckt durch die „Reden“ und „Monologen“, Kontakt mit Schleiermacher auf.Vgl. Brief 975; Schwarz fungierte dabei auch als Vertreter eines Kreises von Gelehrten, zu denen u. a. auch Friedrich und Leonhard Creuzer zählten. [Schließen]

16. November 1800

Predigt über 1. Kor. 13, 7.Schleiermacher: Predigten, Berlin 1801, S. 214–237 [Schließen]

Ende November/Anfang Dezember 1800

Schleiermacher fragt bei seinem Onkel Stubenrauch an, ob er ihm die Sammlung seiner Predigten widmen dürfe.Brief *987 [Schließen] – In seiner Antwort (vom 6.12.) bittet Stubenrauch darum, für die Dedikation nicht seinen vollen Namen zu verwenden.Vgl. Brief 990; Schleiermacher folgte diesem Vorschlag nicht [Schließen]

21. November 1800

Schleiermacher begeht seinen Geburtstag in „stiller und wemüthiger“ Atmosphäre; Mittags ist er zu Gast bei Herz, wo er auch Alexander Dohna trifft.Vgl. Brief 997, 197–218 [Schließen] A. W. Schlegel teilt mit, dass Cotta sich von dem Projekt der „Kritischen Jahrbücher“ zurückziehen wolle, wenn das Erscheinen der von Holtmann in Berlin geplanten Jahrbücher nicht verhindert werden könne. In diesem Falle wolle er, Schlegel, auf das Projekt verzichten.Vgl. Brief 982 [Schließen]

November 1801

In der „Allgemeinen Bibliothek der neuesten theologischen und pädagogischen Literatur“ erscheint anonym Schleiermachers Rezension von Campes Schrift „Historisches Bilderbüchlein“.Bd. 6, Stück 1, S. 80–100; KGA I/3, S. 433–448 [Schließen]

Vor Mitte November 1801

In einem Brief an Friedrich Schlegel lehnt Schleiermacher es ab, als Mitherausgeber der Gesamtübersetzung des Platon genannt zu werden und besteht auf einer Rücknahme eigenmächtiger Korrekturen des Freundes durch Neudruck der bereits ausgedruckten Bogen seiner Übersetzung des „Phaidros“.Vgl. Brief *1121 [Schließen]

04. November 1801

Schleiermacher berichtet Ehrenfried von Willich, Eleonore Grunow habe ihm versprochen, dass sie die Trennung von ihrem Mann bis zu Schleiermachers Geburtstag am 21. November des folgenden Jahres vollzogen haben werde.Brief 1119, 2–66; vgl. auch Henriette Herz an E. v. Willich vom 8. November: „Dem Schleier geht es jezt gar gut; Leonore hat ihm auf nächstes Jahr eine schöne Aussicht gegeben, und Schlegel kömmt in diesen Tagen, er wird bei ihm wohnen und nur 14 Tage bleiben“ (Schleiermacher und seine Lieben, S. 20) [Schließen]

16. November 1801

Friedrich Schlegel kündigt an, er werde „spätestens morgen über acht Tage“ nach Berlin abreisen.Brief 1122, 2–6 [Schließen]

17. November 1801

Schleiermacher schickt das Manuskript seiner Rezension von Engel: „Herr Lorenz Stark“ an G. E. A. Mehmel in Erlangen.Vgl. Brief 1123 [Schließen]

19. November 1801

Dorothea Veit kündigt an, F. Schlegel werde am 23. November von Jena abreisen und am 27. in Berlin eintreffen; wenig später meldet sie die Verzögerung der Abreise.Vgl. Brief 1124, 2–4 und Brief *1125 [Schließen]

24. November 1801

Schleiermacher schickt weiteres Manuskript für den fünften Band der Übersetzung von Blairs Predigten an den Verleger Weidmann in Leipzig.Vgl. Brief 1127 [Schließen]

30. November 1801

In der Erlanger „Litteratur-Zeitung" erscheint Schleiermachers anonym publizierte Rezension des Romans von J. J. Engel: „Herr Lorenz Stark“.Nr. 235, Sp. 1873–1878; KGA I/3, S. 451–465 [Schließen]

07. November 1802

F. S. G. Sack äußert sich vorsichtig optimistisch über Schleiermachers Aussichten, in Königsberg auf eine Hofpredigerstelle gewählt zu werden und deutet die Möglichkeit an, dass eine solche Stelle mit einer Professur an der Universität verbunden werden könnte.Vgl. Brief 1371 [Schließen]

14. November 1802

Predigt über Römerbrief 12, 21.SN 54, Bl. 56 [Schließen]

15. November 1802

Schleiermacher setzt die Arbeit an der „Kritik der Moral“ mit dem Studium von Fichtes „Sittenlehre“ fort.Vgl. Brief 1379, 2f [Schließen]

21. November 1802

Predigt über Matthäus 22, 16–21.SN 54, Bl. 56 [Schließen]

28. November 1802

Predigt über Lukas 17, 20.SN 54, Bl. 57 [Schließen]

06. November 1803

Predigt über Psalm 30,6.SN 52 [Schließen]

11. November 1803

Schleiermacher berichtet Reimer, dass er das zweite der „Unvorgreiflichen Gutachten“ am letzten Posttag an Spalding geschickt habe und nun an der Einleitung zur Platon-Übersetzung arbeite.Vgl. Brief 1590, 2–9 [Schließen] Er habe sich zur Rezension von Schellings „Vorlesungen über die Methode des akademischen Studiums“ für die „Jenaischen Allgemeinen Literaturzeitung“ in der Hoffnung bereit erklärt, dass sie schon an einem anderen vergeben sei.Vgl. Brief 1590, Zeile 40–43 [Schließen]

19. November 1803

J.F.F. Delbrück erläutert Schleiermacher seine Ansicht des Mystizismus im Blick auf die „Reden“ „Über die Religion“; sein Brief legt nahe, dass er der Verfasser einer 1800 in den „Neuen Theologischen Annalen“ anonym erschienenen Rezension war.Brief 1593, 49–53 [Schließen]

26. November 1803

In einem Brief an E. v. Willich erläutert Schleiermacher seine Pläne für eine Reise nach Rügen im Sommer 1804.Vgl. Brief 1603, 18–36 [Schließen] Schleiermacher berichtet C. G. von Brinckmann, dass er an diesem Tage die Übersetzung des „Lysis“ vollendet habe und sie zur Kritik an Spalding und Heindorf schicken wolle.Vgl. Brief 1605, 108–110 [Schließen]

29. November 1803

C. G. νon Brinckmann schickt Schleiermacher eine ausführliche Beurteilung der „Grundlinien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre“.Vgl. Brief 1606, 136–188.350–389 [Schließen]

Anfang November 1804

In einem Brief an den Onkel S.E.T. Stubenrauch berichtet Schleiermacher, dass seine Wohnung in Halle feucht sei.Vgl. Brief *1843 [Schließen]

November 1804

Adolph Müller berichtet, er höre „Ethik bei Schleiermacher, den ich zu großer Freude oft bei der Doktorin Niemeyer Gelegenheit habe zu sehen".Adolph Müller: Briefe von der Universität, S. 150 [Schließen]

04. November 1804

Schleiermacher beklagt Druckfehler im griechischen Text des zweiten Bandes der Platon-Übersetzung.Vgl. Brief 1844, 3–7 [Schließen]

13. November 1804

In einem Brief an Gaß äußert sich Schleiermacher selbstkritisch über seinen Kathedervortrag; er sei noch nicht frei und detailliert genug. Die Theologische Enzyklopädie wolle er zu einer stehenden Vorlesung machen.Vgl. Brief 1851, 35–47 [Schließen] Er erklärt, nicht an der von Jena nach Halle verlegten Literaturzeitung mitarbeiten zu wollen.Vgl. Brief 1851, Zeilen 89–92 [Schließen]

24. November 1804

Spalding bittet Schleiermacher, die von ihm herausgegebene Lebensgeschichte seines Vaters zu rezensieren.Vgl. Brief 1866, 52f [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1768 bis 1814. In: schleiermacher digital / Chronologie, hg. v. den Schleiermacher-Forschungsprojekten. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/chronologie (Stand: 26.7.2022)

Chronologie

Die Chronologie erschließt und kommentiert das Leben und Werk Schleiermachers und ist derzeit für die Jahre 1768 bis 1814 verfügbar. Neben den nach Datum sortierten Chronologien einzelner Jahre können kurze Jahresüberblicke über die obere Menüleiste aufgerufen werden. Die Jahrgänge 1768–1795 und 1796–1807 sind als zusammenhängende Überblicke gegeben, ab dem Jahr 1808 bis zum Jahr 1811 existiert für jedes Jahr ein separater Jahresüberblick.


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