09. Juni 1783

Abreise der Eltern mit den Söhnen nach Niesky, wo sie am 14. Juni eintreffen.

Juni 1787

Nachricht vom Tod des Freundes Okely durch Ertrinken.

Juni 1788

Besuch in Barby. Vgl. Anm. zu Brief 94, 4 [Schließen]

03. Juni 1791

Geburt der Halbschwester Charlotte Friederike Wilhelmine; Schleiermacher und seine Schwester Charlotte werden Paten.

17. Juni 1793

Ankunft in Drossen bei dem Onkel Stubenrauch.

06. Juni 1795

Tod Schumanns; Schleiermacher kann noch für ein Jahr in Landsberg bleiben und erhält von seiner Gemeinde Unterstützung bei dem Vorhaben, Schumanns Nachfolger zu werden.

19. Juni 1797

Antritt einer vierzehntägigen Reise nach Landsberg an der Warthe, wo Schleiermacher bei der Familie Benike wohnt.Vgl. Brief 395 sowie die Beschreibung der Reise in Brief 399,101ff [Schließen]

Juni 1798

Schleiermachers Übersetzung der Fawcettschen Predigten erscheint bei Mylius in Berlin; im Athenaeum erscheinen Fragmente Schleiermachers.Vgl. KGA I/2, S. X (Fawcett) und S. XXXI–XXXVIII sowie S. 143–156 (Fragmente) [Schließen]

04. Juni 1798 bis 06. Juni 1798

Ausflug mit den Familien Sack und Spalding nach Potsdam und der Pfaueninsel. Vgl. Brief 473, 147–327 [Schließen]

Ende Juni bis 31. August 1798

Friedrich Schlegels Reise nach Dresden. Seine Ankunft in Dresden meldet Friedrich Schlegel in einem gemeinsamen Schreiben mit Caroline und August Wilhelm Schlegel an Novalis vom 1.7.1798; Friedrich war gemeinsam mit August Wilhelm gereist, der seit Mai in Berlin war (vgl. F. Schlegel: Werke, Bd 24, S. 139 und die Einleitung von R. Immerwahr S. XLIII); die Rückkehr meldet F. Schlegel an Schleiermacher mit Brief 517, 2f [Schließen]

Juni bis Juli 1799

Spannungen im Verhältnis zwischen Schleiermacher und Friedrich Schlegel.Solche Spannungen deuten sich in den im vorliegenden Band veröffentlichten Briefen erstmals in Brief 631, 29–31 an, wo Schlegel die fehlende menschliche Gemeinschaft zwischen ihnen beklagt, was wohl kaum auf die räumliche Trennung bezogen werden kann (zu früheren Spannungen – bereits Anfang 1798 – vgl. die Historische Einführung in KGA V/2, S. XXXVIII). Am 19.6. berichtet Schleiermacher an Henriette Herz, Schlegel und er haben sich bei einem Gespräch über sein Wesen nicht verständigen können (Brief 663, 5–12). Nachdem Friedrich Schlegel in seinem Roman „Lucinde“ mit deutlicher Kritik an Schleiermacher seine Auffassungen von Freundschaft auch literarisch gestaltet hatte (vgl. unten die Anmerkung zu Brief 668, 17f), bekannte dieser, er wisse nicht, wie er mit Schlegel stehe, „es drükt mich gewaltig“ (Brief 668, 2–22). Zwei Billets von Friedrich Schlegel von Ende Juni/Anfang Juli (Briefe 669 und 670) lassen aufgrund des äußerst gereizten Tones auf eine Zuspitzung der Auseinandersetzung schließen. [Schließen]Friedrich Schlegel möchte Schleiermacher dazu anregen, einen Roman zu verfassen.Vgl. Brief 672, 37–46 [Schließen]

18. Juni 1799

Schleiermacher liest letzte Korrekturen für die „Reden“ „Über die Religion“, „weil Setzer […] nun wirklich auf dem letzten Bogen ist“;Vgl. Brief 663, 13–15 [Schließen] Friedrich Schlegel arbeitet an einer Rezension der „Reden“ für das Athenaeum,Vgl. Brief 663, 5–12.16–19. Schlegels Notiz über die „Reden“ eröffnete im Athenaeum die Rubrik „Notizen“ (Athenaeum 2, 2, 1799, S. 289–296). [Schließen] die er Schleiermacher Ende Juni oder Anfang Juli 1799 schickt.Vgl. Brief 669, 2–4 [Schließen]

Anfang Juni 1800

Erste Begegnung mit Jean Paul.Brief 862, 154–167; in Brief 883, 39–82 äußert sich Schleiermacher gegenüber C. G. von Brinckmann ausführlich über seine Eindrücke von Jean Paul und insbesondere über dessen philosophische Positionen gegenüber Fichte und der Frühromantik [Schließen]

01. Juni 1800

Vormittag Betstunde über Ps. 143, 10; Predigt in der Charité über Apg. 2, 16–21.Schleiermacher: Predigtentwürfe, S. 70–73, Nr. 48–49 [Schließen]

02. Juni 1800

Vormittag Betstunde über Apg. 2, 37; Nachmittagspredigt in der Charité über Apg. 2, 39.Schleiermacher: Predigtentwürfe, S. 73–75, Nr. 50–51 [Schließen] Die letzten Aushängebogen der „Vertrauten Briefe“ werden an Schleiermacher geschickt.Brief 876 [Schließen] Dorothea berichtet, dass die fertigen Exemplare sämtlich nach Leipzig gegangen und die Vorzugsexemplare auf Velinpapier noch nicht fertiggestellt seien.

03. Juni 1800

Schleiermacher unternimmt mit Freunden einen Ausflug nach Oranienburg, um dort seinen Freund Georg Wilhelm Bartholdi aus Stettin zu treffen.Brief 862, 129–139 [Schließen]

07. Juni 1800

Schleiermacher klagt gegenüber der Schwester, dass er fast alle Amtsgeschäfte seines lutherischen Kollegen Johann Georg Wilhelm Prahmer übernehmen müsse, der demnächst eine Stelle in Ahrensfelde antrete; auch habe er für den erkrankten Prediger am Invalidenhause, August Christan Wilhelm Grunow, Predigten übernehmen müssen. Zudem leide er an Kolik und Zahnschmerzen.Brief 862, 120–125 [Schließen] Schleiermacher trifft Rahel Levin, die ihm über C. G. von Brinckmanns Befinden berichtet.Vgl. Brief 883, 2–6 [Schließen]

09. Juni 1800

A. W. Schlegel ermuntert Schleiermacher zu poetischen Versuchen; er berichtet über das Projekt der „Kritischen Jahrbücher der Deutschen Literatur“ und bittet Schleiermacher um seine Stellungnahme.Brief 882 [Schließen]

16. Juni 1800

Dorothea Veit teilt Schleiermacher ausführlich ihre Eindrücke bei der Lektüre der „Vertrauten Briefe über Friedrich Schlegels Lucinde“ mit.Brief 888, 69–113 [Schließen] – Sie beauftragt ihn, ökonomische Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Auflösung ihres Berliner Haushalts zu regeln, womit Schleiermacher auch in der Folge noch vielfach beschäftigt ist.Brief 888, 149–208; vgl. Briefe 898, 18–27; 907, 1–12. 47–62; 913; 919, 33–36; 935, 120–162; 948, 2–45; 957 [Schließen] Friedrich Schlegel schreibt, Schleiermachers Aufforderung entsprechend, über den Stil der „Monologen“.Brief 889 [Schließen] In einem Brief an Schleiermacher in Redaktionsangelegenheiten des zweiten Stücks des „Athenaeum“ teilt A. W. Schlegel mit, dass dies das letzte Stück der Zeitschrift sein werde. Zugleich äußert er seine Hoffnung auf eine Fortsetzung des „kritischen Terrorismus“ in den geplanten Jahrbüchern für Kritik.Brief 890 [Schließen]

Ende Juni 1800

Schleiermacher schickt der Schwester in Gnadenfrei eine finanzielle Unterstützung.Vgl. Brief 886, 43–45 [Schließen]

Ende Juni 1800

Friedrich Schlegel kündigt die Übersendung von Exemplaren der „Vertrauten Briefe“ an und berichtet über Reaktionen auf den Text im Kreis der Jenaer Freunde. Tieck habe sogleich Schleiermacher als Autor der anonym publizierten Schrift vermutet, während Ritter sie Novalis zuschreiben wollte. Besonders habe der „Versuch über die Schamhaftigkeit“ beeindruckt.Brief 895 [Schließen]

Ende Juni/Anfang Juli 1800

In einem Brief an Friedrich Schlegel kündigt Schleiermacher an, er wolle über die „Lucinde“ noch unter anderen Gesichtspunkten als denen etwas sagen, die in den „Vertrauten Briefen“ leitend waren.Brief *902; die Absicht wurde mit der (anonym publizierten) Rezension der „Lucinde“ realisiert, die Schleiermacher im Juli-Heft des „Berlinischen Archivs der Zeit und ihres Geschmacks“ (S. 37–43; KGA I/3, S. 219–223) veröffentlichte, wobei nicht wie in den „Vertrauten Briefen“ ethische, sondern ästhetische Beurteilungskriterien im Vordergrund standen [Schließen]

22. Juni 1800

Predigt über 1. Kor. 12, 31 bis 13,1.Schleiermacher: Predigten, Berlin 1801, S. 66–89 [Schließen]

24. Juni 1800

In einem Brief an A. W. Schlegel äußert sich Schleiermacher umfassend zu dem Projekt der „Jahrbücher“.Brief 894 [Schließen]

28. Juni 1800

Schleiermacher teilt A. W. Schlegel mit, dass seine Rezension von J. J. Engel: Der Philosoph für die Welt, Band 3, an den Setzer gegangen sei;Athenaeum 3 (1800), S. 243–252; KGA I/3, S. 227–234 [Schließen] die Rezension von Fichtes „Bestimmung des Menschen“ befinde sich noch in Arbeit. Er äußert seine Absicht, etwas über die Kontroverse Schellings mit der „Allgemeinen Literaturzeitung“ und dessen Prozeß mit C. G. Schütz zu schreiben. Angesichts des ihm soeben zugegangenen Manuskripts von Bernhardis Notiz über Herders „Metakritik“ bedauert Schleiermacher, diese Arbeit nicht selbst übernommen zu haben.Brief 898; Schleiermachers Rezension von Fichtes Bestimmung des Menschen erschien im Athenaeum 3, 2 (1800), S. 281–295 (Reprint S. 283–297; KGA I/3, S. 237–248); Bernhardis Rezension von Herders Metakritik erschien ebd. S. 266–281 (Reprint S. 268–283) [Schließen]

01. Juni 1801

F. Schlegel kündigt seinem Bruder August Wilhelm an, dass er Schleiermacher ein Exemplar der „Charakteristiken und Kritiken“ auf Velinpapier zukommen lassen wolle.Vgl. F. Schlegel: Briefe an seinen Bruder, S. 486 [Schließen] A. W. Schlegel berichtet dem Herausgeber der Erlanger Literaturzeitung, G. A. Mehmel, über Schleiermachers Bereitschaft, ggf. eine Anzeige von J. G. Fichtes Schrift „Nicolais Leben und sonderbare Meinungen“ zu verfassen.Vgl. A. W. Schlegel: Briefe, Bd. 1, S. 126: „Fichte würde eine baldige Anzeige derselben in Ihrer Zeitung gern sehen. Ich habe deswegen bey Schelling angefragt; sollte sich dieser nicht dazu entschließen, so würde sie Schleiermacher sehr gut abfassen können, der mir schon gesagt hat, daß er diese Arbeit gern übernehmen wolle.“ [Schließen]

03. Juni 1801

Schelling bekennt sich gegenüber A. W. Schlegel als „eifriger Leser und Verehrer der Reden über die Religion“.„Ich muß Ihnen noch schreiben, daß ich ein sehr eifriger Leser und Verehrer der Reden über die Religion geworden bin. Sie wissen, wie es mir, aus einer unverzeihlichen Nachlässigkeit oder Trägheit darüber ergangen war. Ich ehre jetzt den Verfasser als einen Geist, den man nur auf der ganz gleichen Linie mit den ersten Original-Philosophen betrachten kann. Ohne diese Originalität ist es nicht möglich, so das Innerste der Speculation durchdrungen zu haben, ohne auch nur eine Spur der Stufen, die man durchgehen mußte, zurückzulassen. Das Werk, wie es ist, scheint mir bloß aus sich selbst entsprungen, und ist dadurch nicht nur die schönste Darstellung, sondern zugleich selbst ein Bild des Universums, und gleichwohl muß, wer etwas der Art hervorbringen will, die tiefsten philosophischen Studien gemacht haben – oder er hat durch blinde göttliche Inspiration geschrieben.“ (Schelling: Briefe, Bd. 2, S. 335) [Schließen]

07. Juni 1801

Caroline bittet A. W. Schlegel, bei seinem bevorstehenden Besuch in Jena Schleiermacher mitzubringen.„Bringe nur außer demjenigen, was ich schon bey Dir bestellt habe, den Schleyermacher mit, an dem uns plözlich ein neues Licht und Interesse aufgegangen ist. Schelling wird Dir darüber [...] einen Brief schreiben“ (Caroline, Bd. 2, S. 163). – Vgl. auch unter dem 10. Juli: „Bring doch im Ernst Schleyermacher mit; ich will ihm schon ein Matchen im Hause bereiten und mich mit ihm philosophisch unterhalten, nur nicht religieus. Schelling sagt, dies sey der erste Geistliche, der ihm je vorkommen, aber ich kann gar keinen Geistlichen brauchen.“ (Ebd., S. 192) [Schließen]

25. Juni 1801

Gegenüber Ehrenfried von Willich äußert Schleiermacher Überlegungen, ob er nicht angesichts der gegenwärtigen „Perturbationen in der Bahn der Philosophie“ – gemeint ist der immer offenkundiger werdende Bruch zwischen Fichte und Schelling – „eingreifen“ solle, er wolle dies jedoch noch aufschieben, weil er, wie er selbstbewußt erklärt, „noch viel zu Gute bei der Welt und bei den Philosophen namentlich“ habe, „was ich ihnen gegeben habe ohne daß sie es genommen haben.“Brief 1073, 81–86 [Schließen]

Juni 1802

Gegenüber seinem Nachfolger an der Charité, F.S. Metger, klagt Schleiermacher über das fehlende gesellige Leben in Stolp.Vgl. Brief *1265 [Schließen]

06. Juni 1802

Antrittspredigt in Stolp über Römerbrief 1,16. Wichmann von Meding: Bibliographie der Schriften Schleiermachers nebst einer Zusammenstellung und Datierung seiner gedruckten Predigten, Nr. 553; soweit nicht anders angegeben, wurden die Predigten in Stolp gehalten  [Schließen] Eine Kabinettsordre Friedrich Wilhelm III. führt zur Erweiterung von Schleiermachers Tätigkeitsbereich auf die Bereisung der Filialgemeinde Tuchel.Vgl. Briefe 1255 und 1274 [Schließen]

07. Juni 1802

Predigt über Johannes 17,20f.SN 54, Bl. 5f [Schließen]

12. Juni 1802

Predigt über 1. Johannesbrief 3,21.SN 54, Bl. 7f [Schließen]

13. Juni 1802

Predigt über Hebräerbrief 13,9.SN 54, Bl. 9f [Schließen]

15. Juni 1802

Schleiermacher berichtet, er sei noch immer dabei, sich in das Kirchenarchiv einzuarbeiten und seine Antrittsbesuche in der Gemeinde zu machen. Kontakt habe er nur zum Hause des Kirchenvorstehers, eines Kaufmanns. Zu Besuchen außerhalb der Gemeinde und zu eigenen Arbeiten sei er noch nicht gekommen.Vgl. Brief 1254, 11–23 [Schließen] Er äußert die Absicht, demnächst den Schriftsteller Johann Christian Ludwig Haken aufzusuchen, der als Pfarrer in Symbow bei Stolp lebt.Vgl. Brief 1254, Zeile 75–77 [Schließen]

16. Juni 1802

Beginn der Katechisationen.Vgl. Brief 1254, 80f [Schließen]

20. Juni 1802

Predigt über Sprüche 17,22.SN 54, Bl. 11f [Schließen]

21. Juni 1802

Predigt in Stemnitz über 1. Johannesbrief 4,20.SN 54, Bl. 12 [Schließen]

27. Juni 1802

Predigt über Lukas 16,10.SN 54, Bl. 13f [Schließen]

28. Juni 1802 bis 07. Juli 1802

Dienstreise nach Marienfelde.Vgl. Brief 1274, 3–9 [Schließen]

03. Juni 1803

Schleiermacher äußert sich empört über eine Rezension seiner „Predigten“ in der von Nicolai herausgegebenen „Neuen Allgemeinen Deutschen Bibliothek“,Vgl. Brief 1495, 33–42 [Schließen] in der ihm Fichtianismus vorgeworfen wird.Vgl. den Sachapparat zu Brief 1497, 8–12 [Schließen]

15. Juni 1803

Schleiermacher teilt Ehrenfried von Willich mit, dass er für dieses Jahr den Plan einer Reise nach Rügen aufgeben müsse. Zugleich klagt er über Brustschmerzen.Brief 1501, 2–26 [Schließen]

Vor Juli 1803

Schleiermacher äußert in einem Brief an den Grafen Alexander zu Dohna den Wunsch, in Königsberg eine mit einer Predigerstelle verbundene philosophische Professur zu erhalten, wobei er sich auf philologische Kollegien sowie praktische und antike Philosophie beschränken und die ersten Jahre nicht in die aktuellen Diskussionen über spekulative Fragen eingreifen werde.Vgl. Brief 1496, 27–43 [Schließen]

20. Juni 1803

Reimer berichtet, dass Frommann sich von dem Verlag der Platon-Übersetzung ganz zurückziehen wolle; Reimer erklärt sich bereit, das Projekt mit Schleiermacher als Übersetzer zu übernehmen.Vgl. Brief 1503, 7–40 [Schließen]

21. Juni 1803

In einem Brief an Henriette Herz klagt Schleiermacher über seine schlechte Gesundheit; seit 14 Tagen sei er deswegen über den ersten Abschnitt des dritten Buches der „Kritik der Moral“ nicht hinausgekommen und verbringe, um sich abzulenken, viel Zeit auf der Ressource, wo er beim Spiel viel Geld verliere.Vgl. Brief 1506, 56–67 [Schließen] Er beklagt sein schlechtes Hauswesen in Stolp und äußert den Wunsch, seine älteste Halbschwester Nanny zur Führung des Haushaltes zu sich zu holen. Er plant Dialoge, Novellen und eine Komödie auf Fichte.Vgl. Brief 1506, Zeile 86–92 [Schließen]

23. Juni 1803

Gegenüber Reimer äußert Schleiermacher seine Freude über dessen Bereitschaft, den Verlag der Platon-Übersetzung zu übernehmen, hat jedoch Bedenken wegen des hohen finanziellen Risikos. Da er seit der Rückkunft von seiner Amtsreise (Ende Mai) nicht einen schmerzfreien Tag gehabt habe, stocke die Arbeit an der „Kritik der Moral“.Vgl. Brief 1507, 16–100 [Schließen]

01. Juni 1804

Der Minister v. Thulemeier versichert Schleiermacher, dass ihm eine künftige Anstellung als Prediger in Berlin unbenommen bleibe.Vgl. Brief 1759 [Schließen]

06. Juni 1804

Beginn der Reise nach Rügen; wegen anhaltender Westwinde kann Schleiermacher nicht, wie geplant, mit einem Schiff bis Greifswald reisen.Vgl. Brief 1766, 3–9 [Schließen]

11. Juni 1804

Schleiermacher ist in Greifswald eingetroffen.Vgl. Brief 1766 [Schließen]

09. Juni 1805

Besuch in Weißenfels, wo er zwei Brüder des verstorbenen Friedrich von Hardenberg (Novalis) kennenlernt; vielleicht handelte es sich um Georg Anton und Karl von Hardenberg.Vgl. Brief 1975, 77–84 [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1768 bis 1814. In: schleiermacher digital / Chronologie, hg. v. den Schleiermacher-Forschungsprojekten. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/chronologie (Stand: 26.7.2022)

Chronologie

Die Chronologie erschließt und kommentiert das Leben und Werk Schleiermachers und ist derzeit für die Jahre 1768 bis 1814 verfügbar. Neben den nach Datum sortierten Chronologien einzelner Jahre können kurze Jahresüberblicke über die obere Menüleiste aufgerufen werden. Die Jahrgänge 1768–1795 und 1796–1807 sind als zusammenhängende Überblicke gegeben, ab dem Jahr 1808 bis zum Jahr 1811 existiert für jedes Jahr ein separater Jahresüberblick.


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