Im Jahr 1772

Charlotte erkrankt an den Pocken und bleibt entstellt.

Im Jahr 1785

Wiederverheiratung des Vaters mit Christiane Caroline Kühn, Tochter des Pleßer Hofkonditors; zuvor vergeblicher Versuch, eine Herrnhuterin zur Frau zu erhalten.

21. Januar 1787

Nachdem bereits Beyer und Okely Barby verlassen haben, teilt Schleiermacher dem Vater seine Glaubenszweifel mit und bittet, in Halle Theologie studieren zu dürfen.

Anfang des Jahres 1794

Prediger Schumann in Landsberg beantragt einen Hilfsprediger und schlägt Schleiermacher vor; der Antrag stößt auf Schwierigkeiten. Gleichzeitig berichtet Schleiermacher an Stubenrauch über die Landsberger Aussichten und meldet sich zum zweiten Examen.Vgl. Henning, Geschichte Landsberg 214; Briefe 249 und *251 [Schließen]

Januar bis Februar 1799

In den beiden ersten Heften des „Berlinischen Archivs der Zeit und Ihres Geschmacks“ erscheint anonym der erste Teil von Schleiermachers Aufsatz „Versuch einer Theorie des geselligen Betragens“.S. 48–66 und 111–123; KGA I/2, S. 165–184; den veröffentlichten Teil der Abhandlung hatte Schleiermacher vermutlich schon Ende 1798 ausgearbeitet. Zur Entstehungsgeschichte dieser Arbeit und den überlieferten Hinweisen auf die geplante Fortsetzung vgl. die Historische Einführung in KGA I/2, S. L–LIII [Schließen] Eine geplante Fortsetzung unterblieb durch die zeitweilige Versetzung nach Potsdam.Vgl. Brief 559, 22f: „ich habe alles versucht außer die gute Lebensart, und was soll ich mit der ohne Gesellschaft?" Vgl. hierzu die Historische Einführung in KGA I/2, S. LII [Schließen]

26. Januar 1799 bis 27. Januar 1799

F. S. G. Sack fragt Schleiermacher im Auftrag des Reformierten Kirchendirektoriums, ob er bereit sei, als Stell-Vertreter des Potsdamer Hofpredigers Johann Peter Bamberger auf einige Zeit nach Potsdam zu gehen.Vgl. unten in den Aktenstücken zu Schleiermachers Adjunktur die Notiz Sacks vom 27.1.1799 [Schließen]

28. Januar 1799

Der preußische Minister Friedrich Wilhelm von Thulemeier ersucht namens des Reformierten Kirchendirektoriums beim Berliner Armendirektorium um die Freistellung Schleiermachers, damit dieser die Amtsgeschäfte des Potsdamer Garnisonpredigers Johann Peter Bamberger übernehmen könne, bis dessen Nachfolger bestimmt sei.Vgl. hierzu die ausführliche Darstellung in der Historischen Einführung in KGA V/3 [Schließen]

30. Januar 1799

Das Armendirektorium genehmigt die zeitweilige Abordnung Schleiermachers nach Potsdam.Vgl. Brief 555 [Schließen]

Anfang Januar 1800

Auf einen Brief der Schwester hin, die ihm ihre materielle Lage geschildert hatte,Vgl. Brief 767, 53–79 [Schließen] unterstützt Schleiermacher Charlotte durch die Übersendung eines Geldbetrages.Vgl. Brief *768 [Schließen]

Januar 1800

Schleiermacher teilt F. Schlegel seinen Entschluss mit, die zweite Auflage von J. G. Herders „Gott“ zu rezensieren;Vgl. Brief *784 [Schließen] dieser Plan wird nicht ausgeführt. Zugleich berichtet er dem Freund von seinen poetischen Plänen, die in diesem die Erwartung wecken, „nicht nur einen Roman sondern auch Elegien mit Gottes Hülfe zu erleben“.Vgl. Brief *784 und Brief 791, 79–81 [Schließen]

06. Januar 1800

A. W. Schlegel schlägt Schleiermacher vor, die Rezension von J. G. Herders „Metakritik“ für das Athenaeum zu übernehmen, nachdem F. A. Bernhardi die Fertigstellung der von ihm versprochenen hinausgezögert hatte.Vgl. Brief 769, 27–31 [Schließen] In seinem Antwortbrief an A. W. Schlegel vom 18. Januar stimmt Schleiermacher dem, wenn auch widerstrebend, zu.Vgl. Brief 777, 11–15 [Schließen]

26. Januar 1800

A. L. Hülsen nimmt als erster von Schleiermachers Briefpartnern Stellung zu den „Monologen“, die er als ein in seinem Sinne geschriebenes Gegenstück zu seinen „Naturbetrachtungen“ ansieht; Tadel findet ein Ton in Schleiermachers Weltansicht, der von Verbitterung geprägt sei.Vgl. Brief 780, 11–55 [Schließen]

01. Januar 1801

Schleiermacher besucht vormittags den Gottesdienst im Berliner Dom, wo der Hofprediger Stosch predigt; er selbst hält am Nachmittag einen Predigtgottesdienst im Invalidenhaus.Vgl. Brief 1021, 192–203 [Schließen]

Anfang Januar 1801

Nach zahlreichen Missstimmigkeiten zwischen ihm und Schleiermacher, die sich vor allem auf seinen Umgang mit Juden, seine Freundschaft mit Friedrich Schlegel und seine in den „Reden“ „Über die Religion“ geäußerten Auffassungen beziehen, schreibt F. S. G. Sack Schleiermacher einen Brief, in dem er vor allem seine theologischen Bedenken gegen die „Reden“ zusammenfasst; der Brief wird jedoch erst Ende April/Anfang Mai verschickt.Vgl. Brief 1005; zur Vorgeschichte vgl. dort den Sachapparat zu Zeilen 10–16 [Schließen] Schleiermachers Freund, der Hermsdorfer Pfarrer Johann Christoph Wedeke, äußert sich kritisch zu F. Schlegels Roman „Lucinde“, was Schleiermacher veranlasst, ihm seine „Vertrauten Briefe“ zu schicken.Vgl. Briefe *1006 und *1007; vgl. Brief 1067, 35f [Schließen]

Vor Mitte Januar 1801

Konflikt an der Charité und mit dem Armendirektorium, weil Schleiermacher angeblich einer Kranken das Abendmahl und auch geistlichen Zuspruch verweigert habe.Vgl. Briefe *1009–1012.1018 [Schließen]

04. Januar 1801

Vormittagspredigt im Invalidenhaus über 2. Chronik 1, 10; Nachmittagspredigt ebendort über Titusbrief 3, 4–7.BBAW, SN 53 [Schließen]

11. Januar 1801

Vormittags Betstunde an der Charité über Psalm 55, 7f; Nachmittagspredigt an der Charité über 1. Petrus 5, 7.BBAW, SN 53 [Schließen]

13. Januar 1801

Betstunde bei den Männern in der Charité.BBAW, SN 53 [Schließen]

17. Januar 1801

Dorothea Veit übersendet Schleiermacher Exemplare ihres Romans „Florentin“; sie legt ihm und F. Schlegel ans Herz, sich nicht weiter auf eine „Recensionsanstalt“ einzulassen, sondern der Arbeit an der Platon-Übersetzung ungeteilte Aufmerksamkeit zuzuwenden.Vgl. Brief 1014, 2–7.40–56 [Schließen] Betstunde bei den Männern in der Charité über Psalm 55, 7f.BBAW, SN 53 [Schließen]

24. Januar 1801

Schleiermacher berichtet F. Schlegel, er lese jetzt zusammen mit dem Altphilologen Ludwig Friedrich Heindorf „alle Woche zwei Abende Plato“. Zugleich teilt er den Plan mit, in diesem Sommer einige philosophische Dialoge moralischen Inhalts zu verfassen.Vgl. Brief 1017, 31–45 [Schließen]

25. Januar 1801

Vormittags in der Charité „Betstunde bei Weibern“ über Psalm 56, 5; Nachmittagspredigt im Invalidenhaus über Psalm 1, 1–3.BBAW, SN 53 [Schließen]

27. Januar 1801

Betstunde bei den Männern in der Charité über Psalm 57, 8.BBAW, SN 53 [Schließen]

13. Januar 1802

Gegenüber Ehrenfried von Willich äußert Schleiermacher sich deutlich distanziert über seinen gegenwärtigen Umgang mit Schlegel.Vgl. Brief 1143, 2–13 [Schließen]

14. Januar 1802

Henriette Herz berichtet von Verstimmungen zwischen Schleiermacher und Friedrich Schlegel.„Schleier hat wenig Freude von Schlegel und es verstimmt ihn sehr, daß er so wenig von ihm hat. Sie können denken, daß ich zu delikat bin, mit ihm darüber zu sprechen, er sagte mir aber etwas davon und das übrige sah ich. [...] Was soll ich denn sagen, wenn Sie durch Schlegel zu verlieren glauben? bin ich nicht viel weniger als Sie dem Geiste nach? Und da nur ist Schlegel uns überlegen; in allem übrigen stehen wir gleich mit ihm, wenn nicht höher, und das erkennt und fühlt Schleier“ (an Ehrenfried von Willich; Schleiermacher und seine Lieben, S. 25). [Schließen]

01. Januar 1803

Predigt über Prediger 1,4.SN 55, Bl. 3 [Schließen]

Januar 1803

Schleiermacher konsultiert den Bruder seines Studienfreundes, den Danziger Arzt Christian Georg Ludwig Duisburg, da er eine schwerwiegende Erkrankung befürchtet.Vgl. Brief 1431 [Schließen]

02. Januar 1803

Predigt über 2. Chronik 1, 10.SN 55, Bl. 4 [Schließen]

09. Januar 1803

Predigt über Römerbrief 12, 2.SN 55, Bl. 4 [Schließen]

19. Januar 1803

F.S.G. Sack, der als Zensor das Manuskript der „Grundlinien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre“ zu lesen hatte, beklagt sich bei Schleiermacher über die kleine, fast unleserliche Schrift.Vgl. Brief 1423, 33–41 [Schließen]

Gegen Ende Januar 1803

Eleonore Grunow teilt mit dass sie im Begriff sei, sich eine eigene Wohnung zu suchen, um sich von ihrem Mann zu trennen.Vgl. Brief *1432 [Schließen]

23. Januar 1803

Predigt über Psalm 8, 5–7.SN 52 [Schließen]

25. Januar 1803

Schleiermacher schlägt G.A. Reimer eine symbolische Vignette für die „Kritik der Moral“ vor.Vgl. Brief 1426, 6–13 [Schließen]

07. Januar 1804

Schleiermacher schickt die Einleitung zur Platon-Übersetzung und die Übersetzung des Dialogs „Laches“ an Reimer.Vgl. Brief 1629, 2f [Schließen]

09. Januar 1804

Schleiermacher empfängt den Brief von H.E.G. Paulus mit dem Antrag, in Würzburg eine Professur für praktische Theologie zu übernehmen.Vgl. Brief 1632, 2–11 [Schließen] Ein an demselben Tag empfangener Brief von Eleonore Grunow nährt bei Schleiermacher die Hoffnung, dass sie sich doch von ihrem Mann trennen könnte.Vgl. Brief 1632, Zeile 15–21 [Schließen]

11. Januar 1804

In seinem Antwortschreiben an Paulus betont Schleiermacher, wie schwer es ihm fallen würde, Preußen zu verlassen. Er wünscht, dass die Professur mit einem Predigtamt, möglichst mit der Position des Universitätspredigers, verbunden werden möge.Vgl. Brief 1634 [Schließen] Reimer übersendet Exemplare der Schrift „Zwei unvorgreifliche Gutachten in Sachen des protestantischen Kirchenwesens“.Vgl. Brief 1635 [Schließen]

Januar 1805

In der Jenaer Allgemeinen Literatur Zeitung erscheint Schleiermachers Rezension von Johann Joachim Spaldings Lebensbeschreibung, herausgegeben von seinem Sohn Georg Ludwig Spalding. Halle 1804; die Rezension erschien in der Jenaer Allgemeinen Literatur Zeitung 1805, Nr. 18, Sp. 137–144 (KGA I/5, S. 27–38). [Schließen]

07. Januar 1805

Rückkehr nach Halle.Vgl. Brief 1898, 2–6 [Schließen]

10. Januar 1805

Wiederbeginn der Kollegien.Vgl. Brief 1898, 6f [Schließen]

29. Januar 1805

Reimer teilt mit, dass er die Restauflage der „Reden über die Religion“ (168 Exemplare) von Unger aufgekauft habe.Vgl. Brief 1912, 66f [Schließen]

Januar 1806

Erscheinen der „Weihnachtsfeier“ bei Schimmelpfennig in Halle;Vgl. KGA I/5, S. XLII [Schließen] das Buch konnte nicht mehr zu Weihnachten fertiggestellt werden. Ein Teil der Auflage erschien ohne Verfasserangabe, da Schleiermacher die Schrift in Halle und Berlin anonym ausgeben wollte; eine Verlagsanzeige erschien daher auch erst im März 1806.Vgl. KGA I/5, S. XLIII [Schließen]

05. Januar 1806

Schleiermacher berichtet, dass die Schulkirche wieder zum Magazin gemacht worden sei.Vgl. Brief 2111, 57–59 [Schließen]

Mitte Januar 1806

In Schreiben an den Kabinettsrat von Beyme und den Minister von Massow verlangt Schleiermacher die baldige Einrichtung des akademischen Gottesdienstes und seine Aufnahme in die Fakultät; andernfalls werde er den Ruf nach Bremen annehmen.Vgl. Briefe *2119 und *2120 [Schließen]

12. Januar 1806

Bürgermeister und Rat der Stadt Bremen berufen Schleiermacher zum Prediger an die Kirche Unser Lieben Frauen.Vgl. Brief 2115. – Ebenfalls am 12. Januar berichtet Adolph Müller an seine Schwester Elise: „Also, wenn ich's Dir auch nicht ganz deutlich machen kann, da es eine weitläufige Nachweisung in der nothwendigen Entwickelung der Geschichte erfordert, so ist Dir doch wohl klar, daß Euch zukommt, recht christlich und fromm zu sein; was Du auch wohl vollkommen würdest, wenn Du sähest wie ein christlicher Mann mit aller Lebendigkeit und heiliger Begeisterung sein Innerstes vor der Versammlung aufschließt; wenn Du schautest, wie der größte Mann seiner Zeit (ich meine Schleiermacher - in Wahrheit weiß ich ihm niemand an die Seite zu stellen) nicht durch schlaue auf den Effekt berechnete Worte, sondern durch die Rede, die frei und unwillkürlich aus der ersten hohen und klaren Idee fließt, seine Zuhörer, die Andächtigen, in seinen Himmel, in dem er immer lebt, trägt und leitet. Aber ich fürchte, das wird Dir nicht; denn mir ist es unwahrscheinlich, daß er zu Euch kommt. Ich bin dreimal mit ihm zusammen gewesen, einmal einen langen Abend bei ihm, einmal auf einem Bergball am Sylvesterabend, und einmal bei Reichardt's einen Mittag, wo auch Steffens da war, und ein Herr von Arnim, ehemals Physiker, jetzt der Poesie zugewandt, (neulich hat er mit Brentano sehr schöne alte Gedichte herausgegeben unter dem Titel: ,Des Knaben Wunderhorn‘), und keinmal hat er mit mir von Bremen angefangen.“ (Briefe von der Universität, S. 278). – Einen Tag später schreibt Adolph Müller an seinen Vater: „Ob Schleiermacher kommt, muß sich nun wohl entscheiden. Er bliebe wahrscheinlich hier, wenn er ordentlicher Professor wäre, und als akademischer Lehrer in die Welt der Jünglinge wirken könnte; da er aber Universitätsprediger ist, darf er nur privatim doziren, ja man sagt, die theologische Fakultät, die wohl schon manchmal sein Uebergewicht gefühlt haben mag, wollte ihm sogar verbieten, Dogmatik zu lehren. Der Minister Massow, wohl der dummste Ochse, der jemals über die Einrichtungen der Wissenschaften gesetzt ist, hält es auch nicht mit ihm, und mit keinem Redlichen und Geistvollen, nur mit Leuten, die ihm aufs niedrigste schmeicheln, wie Loder, Niemeyer u.s.w.“ (Ebd., S. 279) [Schließen]

17. Januar 1806

Schleiermacher berichtet, dass von Beyme sich für die Erfüllung seiner Wünsche einsetzen wolle.Vgl. Brief *2123 [Schließen]

20. Januar 1806

Adolph Müller berichtet seinem Vater aus Halle: „Schleiermacher wird Dir jetzt wohl geantwortet haben; er kam neulich auf einem Balle an mich heran, und fragte mich, wie Deine Addresse wäre; wie ich ihm die sagte, so fragte er, ob denn die Schullehrer nicht den Professortitel hätten, das konnte ich zu jetziger Zeit wirklich nicht einmal von meinem Vater aussagen, und das schien ihn ordentlich zu divertiren. Seitdem bin ich einigemal des Abends bei ihm gewesen, wo viel schöne Sachen verhandelt wurden. Seit seine Schwester bei ihm ist, macht er einen förmlichen Haushalt; man setzt sich um einen eleganten Theetisch; wer von der Gesellschaft will, pflanzt sich neben ihn aufs Sopha, (das möchte wohl einer der herrlichsten Plätze sein von allen, die man in Europa und auf der Erde rühmt). Er schließt sich mit der größten Lebendigkeit auf, und geht so recht in der unterredenden Mittheilung in jeden ein, oder liest vor etc. Es ist keine eigentliche Gesellschaft, und doch die aller geselligste Verbindung, die unter Lehrer und Schülern nur sein mag. Man geht erst nach 7 Uhr hin, kann aber so spät bleiben, wie man nur will, da er sich erst um 2 zur Ruhe begiebt.“ Adolph Müller: Briefe von der Universität, S. 288f. [Schließen]

01. Januar 1807

Neujahrspredigt über Matthäus 10, 28.Schleiermacher: Predigten. Zweite Sammlung, S. 147–173 [Schließen]

12. Januar 1807

In einem Brief an Friedrich von Raumer erwähnt Schleiermacher seine vor dem Krieg entwickelte Idee eines „nordischen Bundes“ mit „allgemeiner Handelsfreiheit“ und einem „vereinigten Militärsystem“, das die Deutschen wieder zu „Brüdern“ gemacht hätte.Vgl. Brief 2392, 7–11 [Schließen] Er bekennt seine „Schwachheit“, nicht nur Deutscher, sondern auch Preuße zu sein, wobei seine „Leidenschaft“ auf eine „Idee von Preußen“ gehe.Vgl. Brief 2392, Zeile 25–32 [Schließen]

18. Januar 1807

Eichstädt teilt mit, dass Schleiermachers Berichte über Halle im Intelligenzblatt der Allgemeinen Literaturzeitung nicht abgedruckt werden könnten; vermutlich hatte sich Goethe dagegen ausgesprochen, um die Zeitung nicht zu gefährden.Vgl. Brief 2398, 13–27 [Schließen]

01. Januar 1808

Schleiermacher predigt laut Tageskalender in der Werderschen Kirche (Mt 6,33).Im Folgenden werden nicht alle belegten Predigten Schleiermachers angeführt. Eine Liste der gehaltenen Predigten für die Jahre 1808–1810 finden sich in KGA III/1, S. 829–843.  [Schließen]

01. Januar 1808

Die von Schleiermacher mitunterzeichnete Bittschrift an Kaiser Napoleon (die Wiederaufnahme der Vorlesungstätigkeit und die Auszahlung der Universitätsgehälter betreffend) erscheint im ersten Stück des dreizehnten Bandes der von Christian Daniel Voß herausgegebenen Zeitschrift Die Zeiten, oder Archiv für die neueste Staatengeschichte und Politik . Vgl. ebendort S. 104–107 sowie KGA I/14, S. 87–91, zum historischen Kontext vgl. KGA I/14, S. XXXVII–XL.  [Schließen]

Zitierhinweis

Chronologie zu Leben und Werk Schleiermachers von 1768 bis 1814. In: schleiermacher digital / Chronologie, hg. v. den Schleiermacher-Forschungsprojekten. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: https://schleiermacher-digital.de/chronologie (Stand: 26.7.2022)

Chronologie

Die Chronologie erschließt und kommentiert das Leben und Werk Schleiermachers und ist derzeit für die Jahre 1768 bis 1814 verfügbar. Neben den nach Datum sortierten Chronologien einzelner Jahre können kurze Jahresüberblicke über die obere Menüleiste aufgerufen werden. Die Jahrgänge 1768–1795 und 1796–1807 sind als zusammenhängende Überblicke gegeben, ab dem Jahr 1808 bis zum Jahr 1811 existiert für jedes Jahr ein separater Jahresüberblick.


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